1.  Menschen, die hier leben 

 

Kindergartenplätze und Betreuungsangebote 

 

Im Bereich des Römerhanges ist eine Wohnbebauung geplant. Es werden städtische Flächen frei. Wir setzen uns für den Bau einer Kita in diesem Bereich ein. Die Fläche liegt zentral in Rüdesheim und ist auch zu Fuß sehr gut erreichbar. Eine Kurzzeitparkfläche könnte dort ebenfalls entstehen.

 

Als Planungsgrundlage für benötigte Kitaplätze verwenden wir den Kindertagesstätten-Entwicklungsplan, welcher von der Kreisverwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises herausgegeben und ständig fortgeschrieben wird. 

 

Als schnell umsetzbare Maßnahme sehen wir die Einrichtung einer Gartengruppe. Das wurde auch im Sozialausschuss schon so beschlossen. Auch hier werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Umsetzung so schnell wie möglich stattfindet. 

 

Um diese Zahlen besser in der Stadtverwaltung mitverfolgen zu können, wurde ein digitales Anmeldeverfahren beschlossen, damit Eltern schnell und einfach sehen können, wann und wo ihr Kind einen Platz erhalten kann.

 

 

Spielplätze

 

Im Haushalt der Stadt Rüdesheim stehen jährlich Gelder für den Um- und Ausbau der Spielplätze zur Verfügung. Im Sozialausschuss wird darüber beraten, welcher Spielplatz in welchem Ortsteil und Umfang in Angriff genommen wird. Gerne nehmen wir ihre Anregungen auf. Sprechen Sie unsere Vertreter im Ortsbeirat an oder nutzen Sie zur Kontaktaufnahme unsere Social-Media-Kanäle.

 

Wir werden uns dafür einsetzen, dass dieser Haushaltsposten weiterhin für die Modernisierung unserer Spielplätze genutzt wird. 

 

Für mehr öffentliche Sicherheit sorgen 

 

Die Ordnungspolizei ist nicht nur zum Ahnden von Parkverstößen da. Wir fordern einen Dienst, der dem Bürger ein Sicherheitsgefühl auch zur späteren Abendstunde an „dunklen Stellen“ bietet. Absprachen mit der örtlichen Polizeidienststelle sind ebenfalls denkbar. Mehr Präsenz auf öffentlichen Plätzen und in den Parks ist sinnvoll. 

 

Alternative Bestattungsmöglichkeiten 

 

Vor zwei Jahren haben wir schon ein Konzept gefordert, welche Veränderungen auf unseren Friedhöfen machbar sind. Die Bestattungskultur verändert sich. Auch hier muss die Stadt Rüdesheim mit der Zeit gehen. Vorstellbar sind nicht nur Baum- und Rebenbestattungen, sondern eine Vielfalt an alternativen Bestattungsmöglichkeiten.

In Assmannshausen beispielsweise ist die geografische Lage sehr schwierig und Erdbestattungen nur unter großem Aufwand möglich, hier könnten wir uns, wie vom Ortsbeirat vorgeschlagen, die Bestattung an Reben vorstellen. 

In Aulhausen sieht es ähnlich aus. Auch hier ist der Platz beschränkt. Die Gestaltung einer Urnenwand sollte auch hier in Betracht gezogen werden. In Presberg ist auf Grund der Fläche auch ein Baumareal möglich.  

In Eibingen läuft bereits ein Projekt mit Namen Arboretum. In Bezug zur Heiligen Hildegard könnte dort eine spezielle Baumpflanzung entstehen. Dort könnten dann auch Baumbestattungen stattfinden. 

 

  

Vereine unterstützen und Ansprechpartner sein 

 

Wie wichtig Vereine und das Vereinsleben sind, stellen wir in Zeiten von Corona ganz deutlich fest. Deshalb ist es umso wichtiger, das Vereinsleben zu stärken, Räumlichkeiten für diese zur Verfügung zu stellen und unterstützend zur Hand zu gehen, wenn dies nötig ist. Das ist einer der vielen Punkte, die unsere Ortsbeiratsbewerber auf der Agenda haben. 

 

Behindertengerechte und barrierefreie Stadt entwickeln 

 

Hier sind wir schon auf einem guten WegBarrierefreier Wohnraum wird durch zwei private Firmen in Rüdesheim geschaffen:  Auf dem Gelände des alten Wohnhauses Bienengarten (Firma Asbach) wird ein Gebäude mit behindertengerechten und barrierefreien Wohnungen entstehen. Auf einem Teil des Geländes der Rüdesheimer Weinkellerei wird es ebenfalls eine solche Entwicklung geben.  

 

In unserer Stadt müssen wir vor allem bei sämtlichen Baumaßnahmen im öffentlichen Bereich dafür sorgen, dass Bürgersteige an den Überquerungen abgesenkt werden. Die Veränderungen unserer Bushaltestellen sind bereits beantragt und im Haushalt vorgesehen. Eine schnell umzusetzende Maßnahme ist es, die Verkehrsschilder bei Umleitungen, Baustellen etc. nicht auf den Bürgersteig zu stellen und somit Hindernisse aus dem Weg zu räumen.  Auch hier sind wir auf Sie angewiesen. Teilen Sie uns solche Dinge mit und wir geben es direkt über unseren Ortsbeirat an die zuständigen Stellen. 

 

Das Stadtumbauprogramm bietet uns hier große Möglichkeiten:  Durch die Beseitigung baulicher Hindernisse sollen Grün- und Freianlagen barrierefrei gestaltet und somit besser zugänglich gemacht werden. Zudem ist geplant, in den Grünanlagen ein differenziertes Angebot für Nutzer unterschiedlichen Alters zu schaffen. Das unterstützen wir sehr. 

 

Attraktivere Freizeitangebote schaffen 

 

Wir brauchen mehr Freizeitplätze für unsere Bürger, egal welchen Alters. Für junge Eltern sind es die Spielplätze, für die Teenies könnte es der Bike- oder Skaterpark sein und für die Generation „Ü30“ Aufenthaltsplätze im Freien mit Sitzgelegenheiten und Liegebänken. Im Hafenpark sind wir da schon auf einem guten Weg.  Aber in den Weinbergen, die ja zum Wandern und Spazierengehen einladen, fehlt es im gesamten Stadtgebiet an schönen Ruhepunkten. Plätze zum Grillen und Chillen wären für alle wünschenswert. 

 

Der Ausbau von den besonderen Plätzen in unserer Stadt ist uns ein Anliegen. Der Ramstein, die Liebeslaube am Panoramaweg oder die Rotweinlaube in Assmannshausen sind Beispiele für Orte, an denen wir uns das sehr gut vorstellen können. Es gibt auch im Hafenpark geeignete Stellen, für Sitzstufen am Wasser. In Presberg wäre der Grillplatz am Kerzerkopf sehr gut geeignet um die Idylle dort für Jung und Alt attraktiver zu machen. Aulhausen hat im gesamten Außenbereich kaum Sitzmöglichkeiten, hier ist dringend Abhilfe zu schaffen.  Hier wollen wir den alten Steinbruch reaktivieren.

 

Wir wünschen uns eine Ausweitung der kulturellen Angebote in unserer Stadt. Es gibt verschiedene Stadtführungen, Weinproben und musikalische Aufführungen. Möglich wäre bestimmt noch einiges mehr. Unterstützung in Form von kombinierten Eintrittskarten mit Parkticket wäre vorstellbar. 

 

Auch der Sport ist eine wichtige Angelegenheit. Wir halten es für wichtig, den Freizeitsport zu fördern. Es könnte im Hafenpark auch einen Bewegungsparcours für alle Altersgruppen geben oder auch ein kleiner Barfußpfad steht auf unserem Ideenzettel. Die Bolzplätze am Abenteuerspielplatz, in Assmannshausen und in Eibingen sind schon jetzt ein Treffpunkt für Fußballer jeden Alters. Auf den Wiesen in den Rheinanlagen wird auch immer mal wieder Cricket gespielt, auch einen Bouleplatz gibt es bereits.

 

Die Bürger in die Entscheidungsprozesse einbinden 

 

Gemeinsam für Rüdesheim bindet Sie schon von Anfang an in die Diskussions- und Entscheidungsprozesse mit ein. Wir machen Bürgerumfragen zu verschiedenen Themen und lassen Ihre Ideen und Anregungen dann auch mit in unsere Entscheidungen einfließen oder geben diese an die richtigen Stellen gebündelt weiter. Das haben wir beim Asbach-Bad und der Rheinhalle so gemacht und werden es auch weiterhin machen.  Bisher fanden diese Aktionen nur in den Sozialen Medien statt. Abonnieren Sie unseren Newsletter und sie können sich per Email bzw. über die Homepage daran beteiligen.

 

Integration unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund 

 

Wir werden nicht nachlassen, diejenigen Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund, die dauerhaft bei uns wohnen und arbeiten möchten, bei Ihren Integrationsbemühungen zu unterstützen. Wir begrüßen, dass dazu zukünftig durch den Magistrat eine Integrationskommission gebildet wird.