Informationen zum Ortsbeirat von Rüdesheim


Wiesbadener Kurier Rüdesheim 07.05.2016

WIR-Fraktionsvorsitzender Barth legt Mandat in Rüdesheimer Ortsbeirat nieder

 

Dem Ortsbeirat Rüdesheim gehören an (von links): Ortsvorsteher Anton Mosler, Stefan Tafferner, Heike Faß (CDU), Hans-Jürgen König (SPD) sowie Andrea Wallenstein (Zweite von rechts) und Bernhard Beisheim (rechts/beide GfR). Michael Barth (Dritter von rechts/WIR) legte sein Mandat nieder. Foto:RMB/Heinz Margielsky

RÜDESHEIM - (bad). Lange blieb der Ortsbeirat in seiner konstituierenden Sitzung nicht komplett. Nach den Wahlen legte der bisherige Ortsvorsteher Michael Barth (WIR) sein Mandat nieder und verließ die Sitzung. Neuer Ortsvorsteher ist der CDU Parteivorsitzende Anton Mosler. Er setzte sich mit fünf zu zwei Stimmen gegen Hans-Jürgen König (SPD) durch. Vor fünf Jahren hatte Mosler ebenfalls für den Vorsitz kandidiert. Damals gewann Barth die Wahl per Losentscheid. Mosler war bereits von 2001 bis 2006 Ortsvorsteher von Rüdesheim. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Ortsbeirat Andrea Wallenstein (GfR) und Heike Faß (CDU).

Kooperationspartner
CDU und GfR, die im Stadtparlament Kooperationspartner sind, arbeiten auch im Ortsbeirat zusammen. Von sieben Mitgliedern stellen sie fünf, drei hat die CDU, zwei die GfR. SPD und WIR haben jeweils einen Vertreter im Ortsbeirat. Für Michael Barth rückt Martin Störzel nach. Udo Lill, der vor Störzel auf der WIR-Liste stand, nahm das Mandat nicht an.

Unter seiner Ägide werde der Ortsbeirat wieder das machen, für das er eigentlich da sei, erklärte Mosler. Der Ortsbeirat werde sich darum kümmern, dass es auf dem Friedhof und rund ums Vereinshaus sowie auf den Straßen ordentlich aussehe. Außerdem will Mosler die Vereine einladen und fragen, was der Ortsbeirat für sie machen könne. Während der Amtszeit Barths habe er alle Themen, die Rüdesheim betreffen, dreimal durchkauen müssen, im Ortsbeirat in den Ausschüssen und schließlich im Stadtparlament. Dabei habe sich niemand wirklich für die Beschlüsse des beratend tätigen Ortsbeirats interessiert. Er sei deshalb auch nicht mehr zu den Sitzungen gegangen. Einige entfielen, weil so viele fehlten. Das soll nun anders werden.