Am 11.02.2016 wurde im Eibinger Zehnthof unser Verein gegründet. Wie auch schon bei den vergangenen Treffen war das Interesse groß: Fast 30 Rüdesheimerinnen und Rüdesheimer fanden den Weg in den Zehnthof und unterstützen die GfR bei der Gründung eines eingetragenen Vereins, dessen erklärtes Ziel es ist, an der politischen Willensbildung durch Teilnahme an der Kommunalwahl und den Einzug in das Stadtparlament und die Ortsbeiräte mitzuwirken.

Nach der kurzen Begrüßung der Anwesenden durch Mario Neumann wurde Manuela Bosch zur Sitzungsleitung bestellt und stellte die Satzung vor, die bereits im Vorfeld ausgearbeitet und notariell geprüft wurde. Die Gründungsmitglieder stimmten nach kleineren Veränderungen an der Satzung einstimmig zu, so dass man zur Wahl des Vorstandes schreiten konnte, die auf ausdrücklichen Wunsch in geheimer Wahl durchgeführt wurde. Zum ersten Vorsitzenden wählte die Versammlung Reinhard Wandrey, sein Stellvertreter wurde Bernhard Beisheim. Schriftführer ist Georg Schmidt und zur Kassiererin wurde Isabell Beisheim gewählt. Das Amt des Pressewartes übernahm Mario Neumann. Die beiden von der Versammlung gewählten Beisitzer sind Gerlinde Wandrey und Dieter Steinbauer. Der Vorstand wird noch ergänzt durch einen weiteren Beisitzer, der von den Mandatsträgern im Stadtparlament und in den Ortsbeiräten bestimmt wird. Dadurch möchte man sicherstellen, dass es auch künftig gewährleistet sein wird, dass es eine Verzahnung von Verein und Vereinsziel geben wird, da auf jeden Fall ein Mandatsträger dem Vorstand angehören wird.

In seiner kurzen Dankensrede erklärte Reinhard Wandrey, dass er glaube, dass man einen spannenden und interessanten Verein gegründet habe und dass er sich bereits jetzt auf die Entwicklung freue. Man habe nicht vor, eine Revolution zu starten, aber man wolle ein Mosaikstein bei der Weiterentwicklung der Stadt sein und nun darauf schauen, welche Maßnahmen realistisch umgesetzt werden könnten. Wandrey dankte allen Vorstandmitgliedern für die Bereitschaft, Ämter zu übernehmen. Gleichzeitig hob er hervor, dass er kein Vereinsprofi und deshalb auf Hilfe und Unterstützung aller Mitglieder angewiesen sei. Die Versammlung beschloss nach der Vorstandswahl die Beitragssatzung. Eine Mitgliedschaft des GfR e.V. kostet jährlich einen Beitrag von 24 Euro. 

Mit einem Überblick über die aktuelle Wahlkampagne klang der Abend in gemütlicher Runde aus.