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3 Jahre politische Arbeit der GfR in Rüdesheim
Jahreshauptversammlung von
"Gemeinsam für Rüdesheim e.V." plant den zukünftigen Weg


„Es reicht nicht, den Blick nach hinten zu richten, uns auf die Schultern zu klopfen und mit dem Erreichten zufrieden zu sein!“ So begann Reinhard Wandrey, der erste Vorsitzende des Vereins Gemeinsam für Rüdesheim, bekannt unter dem Kürzel GfR seinen Jahresbericht bei der jüngsten Mitgliederversammlung.


In der ersten Märzwoche haben fast die Hälfte der 39 Mitglieder des Vereins den Weg in die Boddlebar in der Asbachgasse gefunden, wo die Jahreshauptversammlung stattfand. „Es gibt noch viel in Rüdesheim zu tun und wir müssen den Rüdesheimerinnen und Rüdesheimern immer wieder klar machen, welche Visionen wir haben, welche Ideen wir umsetzen wollen und wo wir stehen“, so der Vorsitzende weiter. Wichtig sei, so erklärte Wandrey, dass man das Besondere, das den Verein ausmacht, erhalte.


Man sei vor drei Jahren bei der Kommunalwahl als engagiertes Team angetreten und in den Mühlen des täglichen „Politgeschäftes“ drohe manchmal der Verlust gemeinsamer Überzeugungen. Dem Entgegenzutreten sei Aufgabe jedes Einzelnen in Verein und Fraktion, die derzeit mit 9 Mitgliedern die zweitstärkste Gruppierung im Rüdesheimer Parlament stellt.

Gut sei auch, dass es keinen Fraktionszwang gebe, dass jedes Mitglied frei nach seiner Haltung und seinem Gewissen entscheiden und abstimmen könne, was zwar auf der einen Seite gelegentlich dazu geführt habe, dass die Fraktion nicht einheitlich votierte. Auf der anderen Seite führt diese generelle Freigabe aber auch zu wertvollen inhaltlichen Diskussionen und Entscheidungsprozessen innerhalb der Fraktion. Wandrey sehe einen großen Vorteil darin, dass man sich dem Fraktionszwang nicht hingebe. Dies sei auch ein Alleinstellungsmerkmal der GfR.
 

Besonders betonte der Vorsitzende, dass die Kooperation mit der CDU weitgehend gut funktioniere, man aber nicht immer in allen Punkten Übereinstimmung herstellen könne. Die GfR habe vor allem im letzten Jahr gezeigt, dass sie mit allen im Parlament vertretenen Fraktionen reden und ggf. Mehrheiten erreichen könne. Das jüngste Beispiel ist der Antrag zur Beseitigung des Bahnübergangs vor der Buga 2029. Der Antrag wurde zunächst von den Fraktionen der GfR, der SPD und der WIR gestellt. Die CDU habe sich erst in letzter Sekunde entschieden, diesen Antrag ebenfalls zu unterstützen.  
 

Neben dem Bericht des Vorsitzenden und dem Bericht des Kassenwartes nahm auch der Punkt Bürgermeisterwahl 2019 einen großen Raum ein. Nach kurzer Diskussion waren sich die anwesenden Mitglieder einig, dass man sich für die Verwaltungsspitze einen frischen Wind und damit nach 12 Jahren eine Ablösung des amtierenden Bürgermeisters wünsche: „Demokratie lebt vom Wechsel“, sagte Bundeskanzlerin Merkel in ihrer letzten Neujahrsansprache und dies sehen die GfR‘ler auch so.  
 

Zwar gibt es innerhalb des Vereins und der Fraktion große Sympathien für den parteilosen Kandidaten Hans Bathke, eine offizielle Empfehlung wird es aber nicht geben. Die Bürgermeisterwahl ist in erster Linie eine Personenwahl. Die Rüdesheimerinnen und Rüdesheimer brauchen keine Empfehlung von Vereinen oder Fraktionen. Sie werden sich die Kandidaten ansehen und den wählen, den sie für den besseren Kandidaten halten.


Die GfR möchte aber versuchen, trotz der anstehenden Wahlen die Sacharbeit nicht aus dem Auge zu verlieren: Die Buga 2029, das Stadtumbauprogramm mit Rheinufer, der Tourismusbeitrag, die Kindergartensituation und ein Verkehrskonzept sind Punkte, die Rüdesheim über die Legislaturperiode hinaus beschäftigen wird.
Für die vielfältigen Sachthemen sucht der Verein weitere neue Mitglieder, die sich diesen Themen widmen. Die letzten 3 Jahre haben gezeigt, dass man in der GfR tatsächlich Positives für Rüdesheim bewirken kann.

Wiesbadener Kurier vom 22.01.2019

In Rüdesheim geht wenig voran

Erster Stadtrat wittert Verschwörung / Hoffnungen liegen auf Kreisel und Buga

Von Barbara Dietel

 

RÜDESHEIM.   Der Frust sitzt tief, nicht nur beim Ersten Stadtrat Dieter Steinbauer (GfR) der dies­mal beim Neujahrsempfang des Gewerbevereins und des Vereins Wirtschaft- und Tourismusförde­rung für die Stadt spricht. Als Lü­ckenbüßer, wie er sagte. Die Ver­anstalter wollten eine Wahl­kampfrede vermeiden. Deshalb seien Bürgermeister Volker Mosler (CDU) und Stadtverordneten­vorsteher Hansjörg Bathke (ehe­mals CDU), die beide für die Bür­germeisterwahl im Oktober kan­didieren, nur als Gäste da. Und Steinbauer, sonst als Magistrats­mitglied zum Schweigen ver­pflichtet, wurde deutlich: „Als ich in den Magistrat gewählt wurde, dachte ich nicht, dass der Zustand der Stadt so ist, wie er ist.“ Steinbauer findet es beruhi­gend, dass die Kämmerei in der Nachbargemeinde angesiedelt ist.

 

Mehr interkommunale Zusam­menarbeit täte gut, plädierte er für eine Verwaltung für den gan­zen Rheingau. Dank der Hilfe des Landes Hessen, das einen Teil der Schulden übernahm, sei Rüdesheim jetzt schuldenfrei. Das im Gegenzug geforderte Sparprogramm habe allerdings zu einem riesigen Investitions­stau geführt, ihn zu beseitigen, sei eine Herausforderung für die Zukunft, so Steinbauer, der sich fragt, ob es eine Verschwörung gegen Rüdesheim gibt. Wo sonst verhindere der Denkmalschutz wie im Falle Assmannshausen eine Toilette, würden so hohe Hürden für einen Weinstand am Rhein oder das integrative Gene­rationenprojekt Campus Freistil gelegt? Die Steigerung aber sei Hessen Mobil. Die Landesbehör­de betreibe systematisch das Ab­schneiden von Assmannshau­sen, lehne den dringend notwen­digen Kreisel am Europadreieck ab und mache mit der Absicht, den Bahnübergang am Bahnhof erst nach der Bundesgarten­schau 2029 zu beseitigen, die Nachhaltigkeit der Buga auch gleich wieder zunichte. Nicht zu vergessen die Deutsche Bahn, die Rüdesheim auf Jahre zur Baustelle mache. Um die riesi­gen Herausforderungen für die Zukunft zu meistern, müssten Eigeninteressen hinten angestellt werden, forderte Steinbauer mit Blick auf Beschwerden über den Weihnachtsmarkt, die Magic Bike oder die Kreuzfahrtschiffe. Sie seien in Rüdesheim so wichtig wie die Entwicklung in der Asbachgasse, der Brömserburg oder der Drosselgasse.

Wirtschaftsförderung weiterhin Fehlanzeige

 

Bewegung in der Stadt wünscht sich auch Manuela Bosch, Vorsitzende des Gewer­bevereins und Fraktionsvorsit­zende der GfR. Die bereits vor zwei Jahren von ihr geforderte Wirtschaftsförderung bei der Stadt gebe es noch immer nicht, während Geisenheim, Eltville und Oestrich-Winkel dafür extra Mitarbeiter eingestellt hätten. Rüdesheim habe zu wenig Ge­werbe, zu wenig Parkplätze und große Verkehrsprobleme. Auch für Bosch ist der Kreisel am Europadreieck ein wichtiges Ele­ment in der Verkehrspolitik. Neben der Buga, die einen Aus­gleich für die Entbehrungen der letzten Jahre bieten könne, sei der Stadtumbau Auf der Lach eine große Chance. „Werden die Ideen umgesetzt, ist es ein gro­ßer Gewinn für die Bürger und die Touristen“, so Bosch.

 

Mit Bett und Frühstück, und sei es noch so luxuriös, sei heu­te kein Hotelgast mehr zufrie­den, erklärte die stellvertretende WTF-Vorsitzende Birgit Berg. „Punkten können wir durch Er­lebnisse. Aber kann und muss das alles die Hotellerie leisten?“, fragte Berg mit Blick auf die ge­plante Tourismusabgabe, die in Rüdesheim eigentlich auch von Tagesgästen erhoben werden soll. Was sich allerdings als sehr kompliziert erweist und deshalb auch noch kein Tourismusort in Hessen gemacht hat.

 

Es musste Landrat Frank Kilian kommen, um den Rüdesheimern Erfolge im Jahr 2018 ins Ge­dächtnis zu rufen. Das Rüdesheimer Krankenhaus, das mit einem Ausgleich für entstande­ne Defizite rechnen könne, habe eine gute Zukunft vor sich. Vor­bildlich sei zudem die Image­kampagne der Drosselgasse.

 

Und alles andere brauche Zeit, wie leider so viele Projekte.

Bahnübergang Rüdesheim wird nach der BUGA 2029 beseitigt !

Wiesbadener Kurier vom 16.01.2019 -gekürzt-

Bahnübergang Rüdesheim bleibt bis zur Buga
Von Barbara Dietel

...
RÜDESHEIM - Die Befürchtung, dass Rüdesheim zur Bundesgartenschau (Buga) 2029 eine Großbaustelle ist, hat die Verkehrsbehörde Hessen Mobil unlängst in einem Gespräch mit der Stadt Rüdesheim zerstreut. Mit der Nachricht, dass der Bahnübergang am Bahnhof erst nach der Buga beseitigt wird, hat Hessen Mobil aber sicherlich für neuen Unmut der Rüdesheimer, Assmannshäuser und Lorcher gesorgt. Für sie bedeutet das, dass sie noch mindestens 14 Jahre mit den ständig geschlossenen Schranken leben müssen.
Wie Hessen Mobil den Rüdesheimern im Gespräch erläutert habe, werde der konkrete Planungsauftrag für die Über- oder Unterführung der B 42 im Laufe des Jahres 2020 erfolgen, berichtete Bürgermeister Volker Mosler. Bis zur Bundesgartenschau solle dann die Planungsphase des „anspruchsvollen Ingenieurbauwerks“ abgeschlossen sein, habe Hessen Mobil mitgeteilt. Eine Überführung werde wahrscheinlich drei Jahre in Anspruch nehmen, eine Unterführung fünf Jahre.
Einen Verzicht auf die Prüfung der beiden Varianten für eine Überführung hielten sowohl das Bundesverkehrs-ministerium als auch das hessische Verkehrsministerium für nicht möglich, so Mosler, der mit Blick auf die wenige Zeit bis zur Buga an beide Ministerien geschrieben hatte. Eine Brücke über die Bahn mit langen Rampen lehnt die Stadt wegen des erheblichen Eingriffs ins Stadtbild ab. Auch die Denkmalpflege hatte bereits signalisiert, dass ein solches Bauwerk ein massiver Eingriff in die Kernzone des Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal sei. Eine Vorfestlegung auf die gewünschte Unterführung der B 42 könne das Bundesverkehrsministerium nicht vertreten, heißt es jedoch im Antwortschreiben. Ähnlich die Antwort aus Wiesbaden: Ein Ausschluss einzelner Varianten vor Abschluss der Bewertung würde einen rechtssicheren Planfeststellungsbeschluss gefährden und sei auch aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht möglich, so das hessische Verkehrsministerium. Dennoch gehe er davon aus, dass eine gewisse Vorfestlegung auf eine Überführung der B 42 bereits getroffen sei, weil dies wahrscheinlich wesentlich kostengünstiger zu verwirklichen sei, so Mosler. Dies habe er im Gespräch mit Hessen Mobil auch angesprochen. Das sei jedoch verneint worden.  ...

 

Kommentar von Karl Ottes - Welterbedezernent im Rheingau-Taunus-Kreis

 

Hessen-Mobil wird seiner Aufgabe nicht gerecht und ignoriert die gewaltigen Probleme rund um den Bahnübergang in Rüdesheim

Dringender Appell an die beiden Abgeordneten Müller-Klepper und Willsch

 

Im vergangenen Jahr hatte sich die Rheingauer Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper voller Sorge an den hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier gewandt.

Es ging hierbei um eine schnelle Lösung der Verkehrsmisere am Rüdesheimer Bahnübergang speziell im Hinblick auf die angekündigte Bundesgartenschau 2029.

Der Ministerpräsident hatte seine Unterstützung für eine schnelle Regelung zugesagt.

 

Die jetzige Antwort von Hessen-Mobil zeigt mir, dass diese Behörde die Dringlichkeit aktuell und eigentlich schon seit Jahren ignoriert.Man legt nach wie vor die Hände in den Schoß und verspricht auch noch fast ironisch, dass man in 2029, dem Jahr der BUGA, keine Baustelle einrichtet und man sich erst danach dem Thema widmen will.

 

Dabei geht es allen Verantwortlichen einzig und allein darum, dass bis zur Bundesgartenschau die Verkehrsströme bei dieser Großveranstaltung einwandfrei geregelt sind. Wie, so frage ich mich, soll der Zulauf per Straße aus dem Rhein-Main-Gebiet zu diesem national und international bekannten Event vor und ab Rüdesheim in das Rheintal gestaltet werden ?Dies ist undenkbar bei Beibehaltung der jetzigen Situation. Rückstaus in und über Rüdesheim hinaus in den Rheingau sind vorprogrammiert.Schlimmer noch wird sein, dass die Region hierbei einen gewaltigen Imageschaden davonträgt.Die Planer der BUGA haben die Besucherzahlen aus Wiesbaden, Frankfurt und Mainz fest in ihren Planzahlen berücksichtigt.Die Besucher werden den Zustand - wenn er so bleibt - ganz bestimmt in unangenehmer Erinnerung behalten.

 

Das UNESCO-Welterbe, die Denkmalpflege und die Stadt Rüdesheim sprechen mit einer Stimme:

Eine Überführung der Straße kommt für die Beteiligten in diesem sensiblen Bereich der geschützten Welterberegion nicht infrage. Einzig die Unterführung der Bahntrasse ist deshalb möglich.

Dies wissend soll nun trotzdem mit Steuergeldern die Überführung der Bundesstraße zusätzlich geprüft werden, obwohl sie keinerlei Chance zur Verwirklichung hat.Das bedeutet unnötige Zeitverzögerung und Geldverschwendung.

 

In meiner Eigenschaft als Vorstand des Zweckverbandes Welterbe, aber auch als zuständiger Dezernent des Kreises, bitte ich nunmehr die beiden für den Rheingau zuständigen Abgeordneten (Petra Müller-Klepper für das Land Hessen und Klaus-Peter Willsch für den Bund) um ihr entschiedenes Einwirken auf die zuständigen Stellen in Wiesbaden und Berlin.Auch die beiden Länder Hessen und Rheinland-Pfalz als Mitveranstalter der BUGA sind besonders gefragt. Das Thema muss dort zur Chefsache werden.

Allen muss daran gelegen sein, nicht nur der BUGA zum Erfolg zu verhelfen, sondern die miserable Infrastruktur rund um das Verkehrshindernis B 42 (Bahnübergang Rüdesheim) muss bis 2029 eine zufrieden stellende Lösung erfahren.  Es kann nicht sein, dass Rüdesheim und die Region weiter hingehalten wird.

Pressemitteilung, 17. Januar 2019

Rüdesheimer Bahnübergang vor BUGA beseitigen

Müller-Klepper bittet Bouffier um Unterstützung

„Verkehrschaos wäre vorprogrammiert – Nadelöhr gefährdet BUGA-Erfolg“

 

Rheingau. Die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper hat sich angesichts der Mitteilung von Hessen Mobil, dass der Bahnübergang im Zuge der B 42 am Rüdesheimer Bahnhof erst nach der Bundesgartenschau (BUGA) 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal beseitigt werden soll, erneut wegen des Bauprojekts an den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier gewandt. Sie bittet in ihrem Schreiben den Regierungschef um Unterstützung, dass dem Projekt höchste Priorität zukommt, es beschleunigt vorangebracht und vor Beginn der BUGA im Jahr 2029 durchgeführt und abgeschlossen wird.

 

„Wenn die schwierige Verkehrssituation in Rüdesheim am zentralen Knotenpunkt vor Veranstaltungsbeginn nicht gelöst wird, ist das Chaos vorprogrammiert“, verdeutlicht die CDU-Politikerin in ihrem Schreiben an den Regierungschef. Es drohe eine Verschärfung am ohnehin problematischen Nadelöhr und damit am Eingangstor der Großveranstaltung. Die Durchführung der BUGA werde dadurch massiv beeinträchtigt, die Lenkung der zu erwartenden Besucherströme aus dem Rhein-Main-Gebiet ein Riesenproblem. „Dies kann zu einem Risiko für das Gelingen der BUGA werden und alle Bemühungen, mit der Großveranstaltung unsere Region aufzuwerten und attraktiver zu machen, konterkarieren.“

 

Damit die BUGA im Mittelrheintal ein Erfolg werden könne, müssten die Rahmenbedingungen stimmen. Hierzu gehöre auch die erforderliche Verkehrsinfrastruktur, damit die Menschen an den Ort des Geschehens kommen könnten und nicht durch endlose Staus behindert und abgeschreckt würden. „Um dies sicherzustellen, muss das Rüdesheimer Verkehrsproblem rechtzeitig gelöst sein, ehe die BUGA beginnt“, betonte Petra Müller-Klepper.

 

Die Abgeordnete hofft erneut auf ein offenes Ohr beim Ministerpräsidenten. Er kenne die äußerst problematische Verkehrssituation in Rüdesheim aus eigener Anschauung. Zudem sei er von der BUGA als Entwicklungschance für die Region überzeugt und habe durch seinen persönlichen Einsatz dafür gesorgt, dass sich das Land an der Veranstaltung beteiligen und mit der beachtlichen Fördersumme von 6,3 Millionen Euro einbringen werde.

 

Petra Müller-Klepper hatte sich bereits im vergangenen Jahr an den Ministerpräsidenten gewandt und gebeten, eine zeitliche Überschneidung der Baumaßnahme mit der BUGA zu verhindern. Er hatte das Anliegen aufgegriffen, Hessen Mobil um Beschleunigung der Planung gebeten und sich zuversichtlich geäußert, dass eine Umsetzung der Maßnahme vor Beginn der BUGA erfolgen kann.

 

Die Abgeordnete hat Bouffier mit dem Schreiben über die aktuelle Entwicklung informiert. Hessen Mobil habe in einem Jour-Fixe-Gespräch mit der Stadt Rüdesheim angekündigt, dass nach dem Variantenvergleich, der in diesem Jahr erfolgen soll, der konkrete Planungsauftrag des Bundes wahrscheinlich im Laufe des Jahres 2020 erfolgen werde. Die Planungsphase sei vor der BUGA 2029 endgültig abgeschlossen, die tatsächliche Ausführung erfolge aber erst nach der BUGA, so Hessen Mobil. „Die von Ihnen erbetene Beschleunigung sollte zur Folge haben, dass die Baumaßnahme vor der BUGA stattfindet und nicht auf den Zeitraum nach Durchführung der Veranstaltung verschoben wird“, unterstreicht die Abgeordnete in ihrem Brief an den Ministerpräsidenten.

 

Petra Müller-Klepper   -   Mitglied des Hessischen Landtags

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Rüdesheim!
 

Wieder ist ein Jahr rum. Eigentlich sollte man sich nicht mehr darüber wundern, wie schnell die Zeit vergeht. Trotzdem kommt man immer wieder ins Grübeln, wenn man sich überlegt, was wir uns für 2018 vorgenommen hatten.

 

Vieles haben wir in Bewegung gehalten, Projekte angestoßen, Themen immer wieder auf die Tagesordnungen gebracht. Dadurch hat sich in der politischen Atmosphäre in Rüdesheim einiges, wenn auch manchmal dezent im Hintergrund, durch unsere Aktivitäten geändert. Darauf sind wir wirklich stolz. Schön dass eine Reihe von unseren Anträgen durch andere Parteien unterstützt werden.

 

Andererseits ist es schade, dass sich im Stadtbild von Rüdesheim so wenig getan hat. Das fantastische Rheinufer in Rüdesheim ohne Hauptstraße und Eisenbahn ist schön, aber langweilig. Nach wie vor gibt es kein sinnvolles Verkehrskonzept und die Bahn macht aus Rüdesheim wohl für die nächsten Jahre eine Dauerbaustelle. An die Zeiten, dass zwischen Rüdesheim und Assmannshausen mal keine Baustelle war, kann man sich kaum noch erinnern. Unglaublich dass es bis heute den Weinstand am Rhein nicht gibt.

Die Kunst Entscheidungs- und Verwaltungsvorgänge mit vielerlei Begründungen beliebig in die Länge zu ziehen, wird in Rüdesheim sehr gut beherrscht.

Aber vielleicht bewegt sich im neuen Jahr ja wirklich was: Baubeginn beim Campus Freistil, Eröffnung der Brömserburg mit neuen Pächtern und neuem Konzept ...


Die GfR bleibt jedenfalls an allen Themen dran!
 

Das Team der GfR wünscht einen guten Start in das neue Jahr!

Wiesbadener Kurier vom 5. Januar 2019

 

Bürgermeisterwahl: Kooperation in Rüdesheim wackelt
Von Barbara Dietel
 

Die GfR will den amtierenden Rathauschef Volker Mosler im Bürgermeisterwahlkampf nicht unterstützen. Die Kandidatur von Hansjörg Bathke wirft spannende Fragen auf.

 

RÜDESHEIM - Die Entscheidung von Stadtverordnetenvorsteher Hansjörg Bathke, sich als Bürgermeister in Rüdesheim zu bewerben, wirft eine Menge interessanter Fragen auf. Dass die CDU, bis vor Kurzem seine politische Heimat, ihn nicht unterstützen wird, liegt auf der Hand. Sie hat mit Bürgermeister Volker Mosler schon vor Monaten ihren Kandidaten gekürt. Doch was macht der Kooperationspartner der CDU, die GfR? „Herrn Mosler werden wir nicht unterstützen, das haben wir in der Fraktion schon vor Monaten beschlossen“, erklärt der GfR-Stadtverordnete Mario Neumann.


Kritik an Moslers Amtsführung


Es ist kein Geheimnis, dass die GfR, die bei der Kommunalwahl 2016 auf Anhieb mit neun Sitzen in die Stadtverordnetenversammlung einzog, mit der Amtsführung des Bürgermeisters nicht zufrieden ist. Hauptkritikpunkt ist, dass Mosler die Beschlüsse der Stadtverordneten nicht umsetze.

Eine Wahrnehmung, die Bathke teilt und als Grund für seinen Austritt aus der CDU angibt: „Wenn der Bürgermeister nichts umsetzt, will ich dafür nicht verantwortlich gemacht werden.“ Er wolle versuchen, es besser zu machen, unabhängig von der CDU, die oft gegen etwas sei, nur weil es von der falschen Seite komme, aber auch unabhängig von allen anderen Parteien und Wählergruppierungen.

 

Bathke wird jedoch nicht der einzige parteilose Kandidat sein. Klaus Zapp, der dritte Eibinger im Bunde, bewirbt sich ebenfalls um den Posten, wirbt für einen Neuanfang. Schmälert das die Chancen Bathkes? „Sicherlich wird er auch seine Unterstützer haben“, sagt Bathke. Es sei aber sicherlich kein Nachteil, schon Erfahrung in der Kommunalpolitik zu haben, so wie er. Seit 2011 sitzt Bathke für die CDU in der Stadtverordnetenversammlung.
Bis zuletzt geheim gehalten habe er die Kandidatur, von der nur die Familie wusste, zu der er jedoch von vielen ermuntert worden sei, wie Bathke sagt. Seinen Austritt aus der CDU teilte er der Fraktion wenige Minuten vor der jüngsten Stadtverordnetenversammlung mit, an deren Ende er seine Bewerbung bekannt gab. Von einigen Seiten kam spontan Beifall.


Ob die GfR Bathke möglicherweise im Wahlkampf unterstützt und was dies für Auswirkungen auf die Kooperation mit der CDU haben wird, das muss sich noch zeigen. „Wäre Mosler der einzige Kandidat geblieben, hätten wir uns neutral verhalten“, erklärt Neumann die Beschlusslage von vor Monaten. Ob – und wenn ja welchen Kandidaten – die GfR nun unterstützt, werde zunächst in der Fraktion und später Thema in einer Mitgliederversammlung sein. Einen eigenen Kandidaten der GfR werde es, so wie es aussehe, nicht geben, sagt Neumann.


Noch nicht besprochen sei zudem, wie sich die GfR für den Fall verhalte, dass die CDU die Abwahl des Stadtverordnetenvorstehers betreibe. Im Kooperationsvertrag stehe, dass die CDU das Vorschlagsrecht habe, so Neumann. Für eine Abwahl Bathkes wäre eine Zweidrittelmehrheit nötig.
Ob die CDU das Amt des Stadtverordnetenvorstehers überhaupt wieder für sich beanspruche, sei noch offen, erklärt der Fraktionsvorsitzende Johannes Schura, der nicht automatisch das Ende der Kooperation nahen sieht, sollten die Partner in dieser Frage unterschiedlicher Meinung sein. Es werde aber wahrscheinlich mit der Kooperation dann nicht uneingeschränkt so weitergehen, vor allem dann nicht, wenn die GfR Bathke unterstützen sollte, so Schura, der es bedauerlich findet, dass Bathke mit ihm bis heute nicht gesprochen hat. Er sei von Bathkes Schritt überrascht worden, könne ihn aber im Nachhinein nachvollziehen. Der ehemalige Parteikollege sei in manchen Dingen anderer Meinung als die Fraktion gewesen, die dennoch in einigen Punkten seinen Weg mitgegangen sei. Es werde viele Themen geben, um sich mit dem Kandidaten Bathke auseinanderzusetzen, sagt Schura, „und: Hansjörg Bathke ist ein ernst zunehmender Kandidat“. Das sieht auch Mosler so: „Ich muss Gas geben.“


In einer Sondersitzung will sich die CDU nun mit den anstehenden Fragen befassen. Womöglich wird dann noch eine weitere Personalie diskutiert: Maximilian Bathke, Sohn des Stadtverordnetenvorstehers, sitzt nach wie vor in der CDU-Fraktion und hat vor, dort auch zu bleiben, auch wenn er seinen Vater tatkräftig im Wahlkampf unterstützen will.

Bathke verlässt die CDU und kündigt Kandidatur für Bürgermeisteramt an

Paukenschlag in Rüdesheim: Direkt im Anschluss an die Dezember-Sitzung des Stadtparlaments am Donnerstagabend hat Stadtverordnetenvorsteher Hansjörg Bathke das Ende seiner CDU-Mitgliedschaft angekündigt und seine Kandidatur als unabhängiger Bürgermeisterkandidat bekanntgegeben.

Hans Bathke erklärte, dass er vor der Sitzung der CDU-Fraktion seinen Austritt aus der CDU mitgeteilt habe. Er begründete dies sinngemäß damit, dass er sich mit den Zielen der CDU auf kommunaler Ebene nicht mehr identifizieren könne und dass in Rüdesheim zu viel - und hier nannte er ausdrücklich auch den Bürgermeister - durch die parteipolitische Brille gesehen und danach gehandelt werde. Damit wolle er sich nicht mehr länger identifizieren. Und weil er seinen Beitrag leisten wolle, dass sich das zukünftig ändert, erklärte Bathke, dass er bei der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr antreten werde. Für diese Ankündigung erhielt der Stadtverordnetenvorsteher Zustimmungsbekundungen aus allen Fraktionen.

Bislang stand nur fest, dass sich Amtsinhaber Volker Mosler (CDU) abermals um den Posten bewirbt. Die Wahl wird, wie das Stadtparlament am Donnerstag beschloss, am 27. Oktober 2019 stattfinden, ein etwaiger Stichentscheid zwei Wochen später.

Bathke, im Hauptberuf Dienststellenleiter der Polizeistation Eltville, gehört dem Stadtparlament seit siebeneinhalb Jahren an, seit zweieinhalb Jahren ist er dessen Vorsteher.

GfR spendet für die Reparatur des Klettergerüsts auf dem Schulhof der Julius-Alberti-Schule

Das Spielgerät an der Grundschule der Julius-Alberti-Schule ist kaputt. Die Reparatur kostet zwischen 700 und 1.000 EUR. Weil aber das Gerät seinerzeit vom Elternverein angeschafft wurde, ist der Kreis für die Bezahlung der Reparatur nicht zuständig! Da wir von der GfR aber denken, dass das Gerät schnellstmöglich für die Kleinen wieder Instand gesetzt werden sollte, haben wir 250 EUR als Beitrag für den Wiederaufbau an die Schule gespendet. Wir nennen das den GfR-Förderpreis. Das Bild zeigt unseren Vereinsvorsitzenden Reinhard Wandrey (rechts) zusammen mit seinem Stellvertreter Bernhard Beisheim (links) mit der Schulleiterin Frau Everling und einigen Kindern der Grundschule bei der Übergabe des Preises.

GFR fordert VIAS-Express für den gesamten Rheingau!
Leider ohne Erfolg!


Direktverbindung der Bahn nach Frankfurt erst ab Eltville ist für die GFR nicht akzeptabel. Der Bahn bringt es aber nur ab Eltville genug Gewinn!

 

Die Initiative „Gemeinsam für Rüdesheim“ GFR  begrüßt sehr, dass es ab dem Fahrplan 2018/2019 im Dezember einige Direktverbindungen zur Hauptverkehrszeit aus dem Rheingau nach Frankfurt ohne Halt am Wiesbadener Hauptbahnhof geben soll.
RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai: „Mit den Direktverbindungen wollen wir den Rheingau nicht nur noch enger an das Rhein-Main-Gebiet binden, sondern vor allem die stark nachgefragten Verbindungen der RheingauLinie entlasten.“

 

Leider ist mit „Rheingau“ nur die Strecke ab Eltville gemeint. Die GFR fordert daher dringend, dass diese Direktverbindungen nicht wie bisher vorgesehen erst in Eltville, sondern mindestens in Lorch starten müssen. Sehr viele Pendler mit Berufsort Frankfurt am Main nutzen mittlerweile die VIAS aus dem gesamten Rheingau.

Eine schnelle Direktverbindung vom Rheingau nach Frankfurt ohne Halt am Wiesbadener Hauptbahnhof ist deshalb begrüßenswert und würde die Nutzung des Nahverkehrs nach Frankfurt weiter unterstützen und die Straße entlasten.

Es ist daher völlig unverständlich, dass diese attraktive und schnelle Direktverbindung nur den Bahnkunden ab Eltville zugutekommen soll.

 

Die GfR hat beim Kindersonntag 2018 wieder zugepackt !


Wie bereits in den Vorjahren hat die GfR wieder tatkräftig beim Aufbau mitgeholfen
und Kuchen gebacken.

 

Herzlichen Dank allen Helfern, die bei nicht gerade erfrischenden Temperaturen zugelangt haben.

Der neue Vorstand: vorne v.l.: Bernhard Beisheim, Mario Neumann (im Bild), Dieter Steinbauer, hinten v.l.: Isabell Beisheim, Sascha Lill, Manuela Bosch, Reinhard Wandrey, Gerlinde Wandrey

Die GfR macht nicht mit beim „Weiter so“ in Rüdesheim

 

Bei einem guten Glas Sekt zur Begrüßung auf Einladung des Vereins und danach begleitet von gutem Essen und Trinken in der Altdeutschen Weinstube in Rüdesheim während der sehr interessanten Mitgliederversammlung am 03. März 2018 wurde erfolgreich ein neuer Vorstand gewählt.
 

Der 1. Vorsitzende Reinhard Wandrey dankt allen Mitgliedern, die zu der Veranstaltung gekommen sind und legt einen ausführlichen Bericht zur Arbeit des Vereins und zur Rüdesheimer Stadtpolitik vor.
Nach zwei Jahren sind 0,3% der Rüdesheimer Bevölkerung zahlende Mitglieder, wie Herr Wandrey mit einem zwinkernden Auge berichtet.
Dies ist keineswegs selbstverständlich, denn die GfR hat in den letzten zwei Jahren keine Revolution gemacht, die auf den ersten Blick sensationelle Veränderungen in Rüdesheim gebracht hätte. Trotzdem kann die GfR ein paar wesentliche und grundlegende Erfolge für Rüdesheim vorweisen, die ohne die GfR nicht stattgefunden hätten.  

 

Das auf Antrag der GfR geänderte Verfahren zum Umgang mit Immobilien- und Grundstücksverkäufen, besonders nach dem Desaster mit dem Verkauf des Opelgeländes in der Innenstadt, hat 100% mehr Transparenz und Qualität in diese Vorgänge gebracht.

 

Beim Weinstand am Rheinufer im Goethepark muss man sagen: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Trotz hartnäckigem Desinteresse bei vielen Mandatsträgern ist nicht auch dieses Projekt eingeschlafen, sondern dank der Hartnäckigkeit der GfR hoffentlich in diesem Jahr erfolgreich.

 

Ohne die GfR wäre wahrscheinlich mit der Fläche am Friedhof gar nichts passiert oder sie wäre an den Bieter mit der meisten „Kohle“ verkauft worden.  Vielleicht hätten wir dann dort heute schon einen zweiten Matratzensupermarkt und die Stadt wäre schuldenfrei. - Das von der GfR hartnäckig unterstützte Projekt Camus Freistil ist jedenfalls ein Anfang in Rüdesheim, das ein erstes Zeichen für echte Stadtentwicklung setzt und sich nicht nur engstirnig am Geld oder an persönlichen Interessen orientiert.

 

Ein absolutes Highlight der Erfolge der GfR ist die Einführung der Beschlusskontrolle, die inzwischen sogar in Eltville auf Interesse gestoßen ist.

Obwohl in Rüdesheim eine Vielzahl offizieller, protokollarisch festgehaltener Beschlüsse nie umgesetzt wurde, hat man der GfR nach Beginn der Diskussion bei dem Wunsch nach einer Beschlusskontrolle mitgeteilt, dass dies schon mal versucht wurde, aber einfach nicht geht. - Als dann die Einführung die Stadtverordneten endlich beschlossen hatten, hätte man diesen Beschluss auch am liebsten gleich wieder vergessen. Es war wieder die GfR, die hartnäckig am Ball blieb. Jetzt ist sie da: eine öffentliche Beschlusskontrolle. Da soll noch einer sagen, die GfR wäre nicht erfolgreich.

 

Und die Arbeitsatmosphäre in den Gremien hat sich doch tatsächlich positiv entwickelt, was natürlich die politischen Partner der GfR auch nur ungern als einen Erfolg der GfR eingestehen. Wir sind (noch) nicht so weit, dass wir uns alle lieben! Aber ein großer Erfolg ist schon einmal, dass wir für "Durcheinander" gesorgt und die verkrusteten Strukturen aufgebrochen haben. Wer hätte gedacht, dass bei einigen Sachthemen Fraktionen miteinander im Gespräch sind, die vorher nur größten Wert darauf legten, dagegen zu sein und mit der „Konkurrenz“ nicht zu reden.

Und wer hätte geglaubt, dass man in der Stadt ganz langsam vom Glauben Abschied nimmt, dass die GfR nur ein Anhängsel der CDU ist, auch wenn dies als Vorurteil so angenehm wäre.


Stadtpolitik in Rüdesheim hat jahrelang nach bestimmten (erfolglosen) Prinzipien funktioniert, an die man sich inklusive der Erfolglosigkeit gewöhnt hat und die man mit viel Energie verteidigt.  Man kann fast sagen, dass man es sich in dieser Erfolglosigkeit gemütlich gemacht hat und dabei auch persönlich immer mal wieder noch etwas ins Trockene bringen konnte. - Bei vielen Projekten in Rüdesheim wie zum Beispiel beim Rheinufer, bei der Innenstadtplanung, bei der Verkehrsplanung usw. – hört man regelmäßig Antworten wie „Das läuft schon!“, „Alle sind überlastet!“, „Das dauert halt Jahre!“, „Kein Geld!“.

 

Für die GfR ist dies indiskutabel. Wir werden durch konsequente Gremienarbeit mit ständigen schriftlichen Anträgen, mit klaren Terminierungen und Nachfragen nach Fachkompetenz deutlich machen, dass Rüdesheim nicht unter besonderen Problemen der Stadt sondern unter unqualifizierter Stadtpolitik leidet.  -  Wir haben in den letzten zwei Jahren erfolgreich unqualifizierte Strukturen aufgebrochen oder mit Rissen versehen, Mandatsträger anderer Parteien zum Nachdenken motiviert und Projekte auf den Weg gebracht, von denen wir hoffentlich im nächsten Jahr dann auch optisch etwas mehr zu Gesicht bekommen.

Die GfR macht nicht mit beim „Weiter so“ in Rüdesheim. Einfach nur funktionieren ist für die GfR keine Zukunftsperspektive.

 

Als Abschluss der Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt, der aus dem 1. Vorsitzenden Reinhard Wandrey, dem 2. Vorsitzenden Bernhard Beisheim, dem Pressesprecher Mario Neumann, dem Schatzmeister Sascha Lill, der Schriftführerin Manuela Bosch und den Beisitzern Isabell Beisheim, Gerlinde Wandrey sowie Dieter Steinbauer besteht.

GfR-Initiative für ein schöneres Rüdesheim:
Fachhochschule Geisenheim plant Rüdesheimer Rheinufer

 

Überall findet reges Leben von Bürgern und Touristen am Rheinufer statt. Die Orte am Rhein haben ihr Ufer zu einem attraktiven Lebensraum für die Menschen entwicklt - nur in Rüdesheim nicht !
 

Hier wird die GfR aktiv! Vor längerer Zeit hat sie sich mir der Fachhochschule Geisenheim in Verbindung gesetzt. Wir haben angefragt, ob sich die FH eine Zusammenarbeit mit der Stadt Rüdesheim vorstellen könnte um eine Beplanung für das Rheinufer und den Leinpfad vorzunehmen.
 

Im Oktober 2017 begann der Prozess mit einer Analyse des Standortes, Besorgung von Kartenmaterial, Erstellen von Höhenprofilen etc. Mehrere engagierte Studentengruppen haben sich für das Projekt gemeldet.
 

Nach einem Semester durften wir an der Präsentation der Planentwürfe teilnehmen. Tolle Ideen und Visionen haben die Studenten entwickelt. Die Schwerpunkte lagen auf Romantik, Fitness, Sicherheit, Gastlichkeit und mehr. Wir waren sehr angetan von den Entwürfen.

Leider hat sich bisher nur die GfR für diese hervorragenden Ideen interessiert. Ein attraktives Gesamtkonzept für die Rheinufergestaltung in Rüdesheim ist nicht in Sicht.
 

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Frau Prof. Dr. Petrow und den Studenten.

Vetternwirtschaft bei der GfR !
Heute beim Campus-Freistil, morgen beim

Weinst(r)and und Asbach-Gelände,
übermorgen bei …. !

Bild rechts aus: Wiesbadener Kurier vom 10.06.2016

Man wirft uns von der GfR ja immer mal wieder gerne vor, dass wir z.B. beim Verkauf des Grundstücks Taunusstraße am Friedhof dies unter Wert gemacht haben und daher der Stadt Schaden zugefügt haben. Wir verweisen an diesem Beispiel gerne darauf, dass es uns darum geht, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch darauf, was mit dem Grundstück eigentlich gemacht werden soll, welches Konzept dahintersteht, welche Entwicklung möglich ist. Wir von der GfR glauben, dass nicht immer der höchste Kaufpreis den Ausschlag geben kann, da ein hoher Kaufpreis kein Garant ist für eine qualitative Entwicklung der verkauften Fläche für Rüdesheim. Auch wenn es dann nach dieser Rechnung zunächst so aussieht, als ob es Mindereinnahmen für die Stadt gibt (… was völlig richtig ist), so sind wir der Überzeugung, dass der Gewinn der Realisierung des Campus Freistils für Rüdesheim zukunftsweisend ist und auch die Stadt davon profitieren wird. Deshalb haben wir schon vor der Wahl in unserer Wahlkampagne für dieses Projekt geworben (... weitere Infos bei www.campus-freistil.de)

Wozu aber führt der Verkauf an Höchstbietende, wenn man nicht auf das Konzept schaut?!

Am 03.12.2015 hat die Stadtverordnetenversammlung in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, das Opelhaus in der Stadtmitte an den damals Meistbietenden zu verkaufen. Hier stand der monitäre Gewinn im Vordergrund, die anderen Bieter, die zweifelsohne die besseren Konzepte hatten, von denen auch die Stadt profitiert hätte, gab es auch.

So war es nun aber nicht, ein Konzept spielte keine Rolle. Da die Sitzung nichtöffentlich war, werden wir hier auch nicht sagen, welche treibende Kraft hinter dem Verkauf stand und auch für eine Mehrheit gesorgt hat, aber jeder Rüdesheimer kann sich ja selbst ein Bild davon machen. Hier also unser „Mehrwert“:

Wir sind „unendlich froh und glücklich“, dass es, nachdem ein Matzrazendiscounter vor dem Verkauf des Opelhauses dort beherbergt war, nun endlich wieder ein Matzratzendiscounter ins renovierte Gebäude eingezogen ist. Eine weitere Bereicherung der Innenstadt.

Bei allen weiteren Entscheidungen werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht nur für Transparenz sorgen, sondern unsere Entscheidungen auch begründen. Kein leichtes Geschäft, da nicht alle Stadtpolitiker in Rüdesheim diese Sachpolitik unterstützen. Da ist es natürlich oft einfacher der GfR Vetternwirtschaft, Unfähigkeit und Eigeninteresse zu unterstellen.

Viele Entscheidungen sind schwierig, Alternativen oft nicht möglich. Wir werden Fehler machen, zu ihnen stehen und hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger von Rüdesheim trotzdem eine ehrliche und offene Sachpolitik honorieren.

Bitte nicht wundern! Wir arbeiten ständig an unserer Homepage!
Aus Zeit- und Personalmangel können wir leider bisher nicht alle Bereiche unseren Vorstellungen entsprechend mit Informationen füllen.

letzte Aktualisierung: 09.03.2019