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Die GfR hat beim Kindersonntag wieder zugepackt !


Wie bereits in den Vorjahren hat die GfR wieder tatkräftig beim Aufbau mitgeholfen
und Kuchen gebacken.

 

Herzlichen Dank allen Helfern, die bei nicht gerade erfrischenden Temperaturen zugelangt haben.

Der neue Vorstand: vorne v.l.: Bernhard Beisheim, Mario Neumann (im Bild), Dieter Steinbauer, hinten v.l.: Isabell Beisheim, Sascha Lill, Manuela Bosch, Reinhard Wandrey, Gerlinde Wandrey

Die GfR macht nicht mit beim „Weiter so“ in Rüdesheim

 

Bei einem guten Glas Sekt zur Begrüßung auf Einladung des Vereins und danach begleitet von gutem Essen und Trinken in der Altdeutschen Weinstube in Rüdesheim während der sehr interessanten Mitgliederversammlung am 03. März 2018 wurde erfolgreich ein neuer Vorstand gewählt.
 

Der 1. Vorsitzende Reinhard Wandrey dankt allen Mitgliedern, die zu der Veranstaltung gekommen sind und legt einen ausführlichen Bericht zur Arbeit des Vereins und zur Rüdesheimer Stadtpolitik vor.
Ohne einen Austritt aus dem Verein sind nach zwei Jahren weiterhin 0,4% der Rüdesheimer Bevölkerung zahlende Mitglieder, wie Herr Wandrey mit einem zwinkernden Auge berichtet.
Dies ist keineswegs selbstverständlich, denn die GfR hat in letzten zwei Jahren keine Revolution gemacht, die auf den ersten Blick sensationelle Veränderungen in Rüdesheim gebracht hätte. Trotzdem kann die GfR ein paar wesentliche und grundlegende Erfolge für Rüdesheim vorweisen, die ohne die GfR nicht stattgefunden hätten.  

 

Das auf Antrag der GfR geänderte Verfahren zum Umgang mit Immobilien- und Grundstücksverkäufen, besonders nach dem Desaster mit dem Verkauf des Opelgeländes in der Innenstadt, hat 100% mehr Transparenz und Qualität in diese Vorgänge gebracht.

 

Beim Weinstand am Rheinufer im Goethepark muss man sagen: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Trotz hartnäckigem Desinteresse bei vielen Mandatsträgern ist nicht auch dieses Projekt eingeschlafen, sondern dank der Hartnäckigkeit der GfR hoffentlich in diesem Jahr erfolgreich.

 

Ohne die GfR wäre wahrscheinlich mit der Fläche am Friedhof gar nichts passiert oder sie wäre an den Bieter mit der meisten „Kohle“ verkauft worden.  Vielleicht hätten wir dann dort heute schon einen zweiten Matratzensupermarkt und die Stadt wäre schuldenfrei.

Das von der GfR hartnäckig unterstützte Projekt Camus Freistil ist jedenfalls ein Anfang in Rüdesheim, das ein erstes Zeichen für echte Stadtentwicklung setzt und sich nicht nur engstirnig am Geld oder an persönlichen Interessen orientiert.

 

Ein absolutes Highlight der Erfolge der GfR ist die Einführung der Beschlusskontrolle, die inzwischen sogar in Eltville auf Interesse gestoßen ist.

Obwohl in Rüdesheim eine Vielzahl offizieller, protokollarisch festgehaltener Beschlüsse nie umgesetzt wurde, hat man der GfR nach Beginn der Diskussion bei dem Wunsch nach einer Beschlusskontrolle mitgeteilt, dass dies schon mal versucht wurde, aber einfach nicht geht.

Als dann die Einführung die Stadtverordneten endlich beschlossen hatten, hätte man diesen Beschluss auch am liebsten gleich wieder vergessen. Es war wieder die GfR, die hartnäckig am Ball blieb. Jetzt ist sie da: eine öffentliche Beschlusskontrolle. Da soll noch einer sagen, die GfR wäre nicht erfolgreich.

 

Und die Arbeitsatmosphäre in den Gremien hat sich doch tatsächlich positiv entwickelt, was natürlich die politischen Partner der GfR auch nur ungern als einen Erfolg der GfR eingestehen.

Wir sind (noch) nicht so weit, dass wir uns alle lieben! Aber ein großer Erfolg ist schon einmal, dass wir für Durcheinander gesorgt und die verkrusteten Strukturen aufgebrochen haben. Wer hätte gedacht, dass bei einigen Sachthemen Fraktionen miteinander im Gespräch sind, die vorher nur größten Wert darauf legten, dagegen zu sein und mit der „Konkurrenz“ nicht zu reden.

Und wer hätte geglaubt, dass man in der Stadt ganz langsam vom Glauben Abschied nimmt, dass die GfR nur ein Anhängsel der CDU ist, auch wenn dies als Vorurteil so angenehm wäre.


Stadtpolitik in Rüdesheim hat jahrelang nach bestimmten (erfolglosen) Prinzipien funktioniert, an die man sich inklusive der Erfolglosigkeit gewöhnt hat und die man mit viel Energie verteidigt.  Man kann fast sagen, dass man es sich in dieser Erfolglosigkeit gemütlich gemacht hat und dabei auch persönlich immer mal wieder noch etwas ins Trockene bringen konnte.

Bei vielen Projekten in Rüdesheim wie zum Beispiel beim Asbachgelände, bei der Rheinhalle, bei der Brömserburg, beim Rheinufer, bei der Innenstadtplanung, bei der Verkehrsplanung usw. – hört man regelmäßig Antworten wie „Das läuft schon!“, „Alle sind überlastet!“, „Das dauert halt Jahre!“, „Kein Geld!“.

 

Für die GfR ist dies indiskutabel. Wir werden durch konsequente Gremienarbeit mit ständigen schriftlichen Anträgen, mit klaren Terminierungen und Nachfragen nach Fachkompetenz deutlich machen, dass Rüdesheim nicht unter besonderen Problemen der Stadt sondern unter unqualifizierter Stadtpolitik leidet.

Wir haben in den letzten zwei Jahren erfolgreich unqualifizierte Strukturen aufgebrochen oder mit Rissen versehen, Mandatsträger anderer Parteien zum Nachdenken motiviert und Projekte auf den Weg gebracht, von denen wir hoffentlich im nächsten Jahr dann auch optisch etwas mehr zu Gesicht bekommen.

Die GfR macht nicht mit beim „Weiter so“ in Rüdesheim. Einfach nur funktionieren ist für die GfR keine Zukunftsperspektive.

 

Als Abschluss der Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt, der aus dem 1. Vorsitzenden Reinhard Wandrey, dem 2. Vorsitzenden Bernhard Beisheim, dem Pressesprecher Mario Neumann, dem Schatzmeister Sascha Lill, der Schriftführerin Manuela Bosch und den Beisitzern Isabell Beisheim, Gerlinde Wandrey sowie Dieter Steinbauer besteht.

GfR-Initiative für ein schöneres Rüdesheim:
Fachhochschule Geisenheim plant Rüdesheimer Rheinufer

 

Überall findet reges Leben von Bürgern und Touristen am Rheinufer statt. Die Orte am Rhein haben ihr Ufer zu einem attraktiven Lebensraum für die Menschen entwicklt - nur in Rüdesheim nicht !
 

Hier wird die GfR aktiv! Vor längerer Zeit hat sie sich mir der Fachhochschule Geisenheim in Verbindung gesetzt. Wir haben angefragt, ob sich die FH eine Zusammenarbeit mit der Stadt Rüdesheim vorstellen könnte um eine Beplanung für das Rheinufer und den Leinpfad vorzunehmen.
 

Im Oktober begann der Prozess mit einer Analyse des Standortes, Besorgung von Kartenmaterial, Erstellen von Höhenprofilen etc. Mehrere engagierte Studentengruppen haben sich für das Projekt gemeldet.
 

Jetzt nach einem Semester durften wir an der Präsentation der Planentwürfe teilnehmen. Die Entwürfe waren sehr verschieden. Tolle Ideen und Visionen haben die Studenten entwickelt. Die Schwerpunkte lagen auf Romantik, Fitness, Sicherheit, Gastlichkeit und mehr. Wir waren sehr angetan von den Entwürfen. Wir hoffen, dass wir die endgültigen Entwürfe in einer Ausstellung bzw. auch in einer Präsentation mit den Planern vorstellen können.
 

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Frau Prof. Dr. Petrow und den Studenten.

Beeindruckend: Trotz einstimmiger Beschlüsse hat sich seit der Initiative der GfR 2016 an der Goetheanlage nichts getan !

Wiesbadener Kurier, Rüdesheim 04.08.2017

Beim geplanten Weinstand an der Rüdesheimer Goetheanlage tut sich nichts 

 

Außer, dass die Bäume jetzt Blätter haben, hat sich an der Goetheanlage in Rüdesheim seit dem Frühjahr nichts geändert.
Archivfoto: RMB/Heinz Margielsky

Von Barbara Dietel

RÜDESHEIM - Kurz nach Ostern fiel die Entscheidung: Der Weinstand an der Goetheanlage, so entschied die Fremdenverkehrsgesellschaft, soll für fünf Jahre an Marcus Pretzel verpachtet werden. Seither, stellt die Betriebsgemeinschaft Rüdesheimer Weinstand Bleichstraße fest, ist auf dem Gelände nichts passiert. Hätte die Stadt seinerzeit aus den vier Bewerbern die Winzer ausgesucht, die ein in Konzeption und Pachthöhe ansprechendes Angebot gemacht hätten, flössen längst Pachtzahlungen und Wein, so die Betriebsgemeinschaft in einer Pressemitteilung, in der sie noch mal ihr Interesse bekundet. Im Falle einer Zusage werde die Betreibergemeinschaft den derzeitigen Weinstand in der Bleichstraße aufgeben und innerhalb kurzer Zeit einen Weinstand am neuen Standort öffnen.

Tatsächlich hätten es Winzer womöglich einfacher, weil sie privilegiert sind und auch im Außenbereich bauen dürfen. Ein gastronomischer Betrieb sei in der Grünanlage nicht zulässig, erklärt Kreissprecher Christoph Zehler. Hinzu kommt, dass das Gelände im Überschwemmungsgebiet liegt. Feste Bauten, die bei Hochwasser nicht schnell entfernt werden können, seien deshalb dort nicht zulässig.

Was der Geisenheimer Konditor Pretzel dort vorhabe, sei der Bauaufsicht im Detail bis heute nicht bekannt, so Zehler. Die Angebote, sich zusammenzusetzen, seien nicht angenommen worden.

Gemeinsames Gespräch aller Beteiligten steht an

„Ganz so ist es nicht“, erklärt Pretzel, der allerdings einräumt, sich in letzter Zeit wenig um das Projekt gekümmert zu haben. Er habe viele Veranstaltungen und wenig Zeit gehabt, erklärt Pretzel. Er stehe jedoch im Kontakt mit dem Rheingau-Taunus-Kreis. Ein gemeinsames Gespräch, bei dem auch die Stadt dabei sein soll, werde in Kürze terminiert.

Ausgelotet werden soll, was auf dem Gelände genehmigungsfähig ist. Vorher werde er auch den Kaufvertrag nicht unterschreiben, so Pretzel. Es nutze schließlich nichts, wenn er die Fläche habe, aber nichts mit ihr anfangen könne. Pretzel will auf der Wiese am Rheinufer eine Gebietsvinothek etablieren. Ausgeschenkt werden sollen an dem Weinstand Weine von allen Winzern, die in Rüdesheim und Assmannshausen Wein anbauen, sofern sich beide Seiten handelseinig werden. Außerdem soll es Kleinigkeiten zu essen geben, die in seiner Patisserie in Geisenheim zubereitet und in Rüdesheim nur noch hergerichtet werden.

Pretzel will über 60 verschiedene Weine anbieten

So einfach, wie die Stadt Rüdesheim sich das vorstelle, sei die Sache nicht. Hand und Fuß müsse die Sache haben, vorher werde er keine Investitionen tätigen, erklärt Pretzel, der es immer noch für möglich hält, dass der Weinstand im September öffnen kann. „Mit Winzern wäre alles womöglich schneller gegangen, aber der einfachere Weg muss nicht der bessere Weg sein“, so der Geisenheimer. „Sie wären dann von der einen Bahnseite auf die andere gewechselt, aber das Angebot wäre das gleiche geblieben“, sagt Pretzel.

Dann wäre es wieder nur ein Weinstand gewesen, bei dem es den Wein des Winzers gibt, der gerade ausschenkt. Er will dagegen über 60 verschiedene Weine auf die Karte nehmen.

Vetternwirtschaft bei der GfR !
Heute beim Campus-Freistil, morgen beim

Weinst(r)and und Asbach-Gelände,
übermorgen bei …. !

Bild rechts aus: Wiesbadener Kurier vom 10.06.2016

Man wirft uns von der GfR ja immer mal wieder gerne vor, dass wir z.B. beim Verkauf des Grundstücks Taunusstraße am Friedhof dies unter Wert gemacht haben und daher der Stadt Schaden zugefügt haben. Wir verweisen an diesem Beispiel gerne darauf, dass es uns darum geht, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch darauf, was mit dem Grundstück eigentlich gemacht werden soll, welches Konzept dahintersteht, welche Entwicklung möglich ist. Wir von der GfR glauben, dass nicht immer der höchste Kaufpreis den Ausschlag geben kann, da ein hoher Kaufpreis kein Garant ist für eine qualitative Entwicklung der verkauften Fläche für Rüdesheim. Auch wenn es dann nach dieser Rechnung zunächst so aussieht, als ob es Mindereinnahmen für die Stadt gibt (… was völlig richtig ist), so sind wir der Überzeugung, dass der Gewinn der Realisierung des Campus Freistils für Rüdesheim zukunftsweisend ist und auch die Stadt davon profitieren wird. Deshalb haben wir schon vor der Wahl in unserer Wahlkampagne für dieses Projekt geworben (... weitere Infos bei www.campus-freistil.de)

Wozu aber führt der Verkauf an Höchstbietende, wenn man nicht auf das Konzept schaut?!

Am 03.12.2015 hat die Stadtverordnetenversammlung in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, das Opelhaus in der Stadtmitte an den damals Meistbietenden zu verkaufen. Hier stand der monitäre Gewinn im Vordergrund, die anderen Bieter, die zweifelsohne die besseren Konzepte hatten, von denen auch die Stadt profitiert hätte, gab es auch.

So war es nun aber nicht, ein Konzept spielte keine Rolle. Da die Sitzung nichtöffentlich war, werden wir hier auch nicht sagen, welche treibende Kraft hinter dem Verkauf stand und auch für eine Mehrheit gesorgt hat, aber jeder Rüdesheimer kann sich ja selbst ein Bild davon machen. Hier also unser „Mehrwert“:

Wir sind „unendlich froh und glücklich“, dass es, nachdem ein Matzrazendiscounter vor dem Verkauf des Opelhauses dort beherbergt war, nun endlich wieder ein Matzratzendiscounter ins renovierte Gebäude eingezogen ist. Eine weitere Bereicherung der Innenstadt.

Bei allen weiteren Entscheidungen werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht nur für Transparenz sorgen, sondern unsere Entscheidungen auch begründen. Kein leichtes Geschäft, da nicht alle Stadtpolitiker in Rüdesheim diese Sachpolitik unterstützen. Da ist es natürlich oft einfacher der GfR Vetternwirtschaft, Unfähigkeit und Eigeninteresse zu unterstellen.

Viele Entscheidungen sind schwierig, Alternativen oft nicht möglich. Wir werden Fehler machen, zu ihnen stehen und hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger von Rüdesheim trotzdem eine ehrliche und offene Sachpolitik honorieren.

Bitte nicht wundern! Wir arbeiten ständig an unserer Homepage!
Aus Zeit- und Personalmangel können wir leider bisher nicht alle Bereiche unseren Vorstellungen entsprechend mit Informationen füllen.

letzte Aktualisierung: 30.08.2018