Damit Sie wissen mit was für einem Verein Sie es zu tun haben.

Berichte und Infos zu unseren Partnern CDU, FDP, SPD und WIR

Mitglied werden und Einfluss nehmen!

Wer ist in unserer Fraktion im Stadtparlament

- Kontakt
- alte Presseberichte

Wechsel im Rathaus Rüdesheim:

Klaus Zapp siegt bei Stichwahl

 

Mit über 60 Prozent der Stimmen, die der parteilose Klaus Zapp geholt hat, konnte das Ergebnis kaum deutlicher ausfallen....


Von Barbara Dietel - Wiesbadener Kurier vom 11.11.2019 (gekürzt)

RÜDESHEIM - Innenminister Peter Beuth un CDU-Bundestagsabgeordneteds Klaus-Peter Willsch registrierten es mit versteinerten Mienen: Die CDU hat ein weiteres Rathaus im Rheingau verloren. Volker Mosler, seit fast zwölf Jahren Bürgermeister in Rüdesheim, muss zum 1. Februar seinen Stuhl für Klaus Zapp räumen. Der 57-jährige Parteilose gewann die Stichwahl deutlich mit 60,89 Prozent. Mosler kam auf 39,11 Prozent. ...

 

Richtig laut wurde es im Rathaus, das fest in der Hand der Zapp-Fans war, als eine halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale das Eibinger Ergebnis auf dem Bildschirm erschien. 74,31 Prozent für den Parteilosen, der ebenso wie der amtierende Bürgermeister aus Eibingen kommt. Nach sieben von neun Wahlbezirken war das Ergebnis mehr als eindeutig: über 70 Prozent für Zapp. Und dennoch wurde es noch mal spannend. Die beiden Briefwahlbezirke standen aus, die Mosler im ersten Durchgang mit je fast Zweidrittel der Stimmen für sich entschied. Das war auch diesmal so, reichte aber schließlich bei weitem nicht.
Mosler, der diesmal von Anfang an bei der Präsentation der Ergebnisse dabei war, gratulierte Zapp zum Wahlsieg und verschwand mit seinen Leuten. Einen Kommentar zum Wahlausgang wollte der sichtlich tief enttäuschte Bürgermeister nicht abgeben.


Zapp, bei dem die Gratulanten Schlange standen, konnte es nicht fassen, dass er so deutlich gesiegt hatte. „Ich habe mich schon bei Hansjörg Bathke bedankt. Dass er mich unterstützt hat, hat mir sicherlich geholfen“, so Zapp, der nach dem langen Wahlkampf nur noch erleichtert war.


Strahlende Gesichter auch bei einigen Politikern der GfR und natürlich bei der WIR, die wie die SPD und Bathke für die Wahl Zapps geworben hatte. „Natürlich sind wir zufrieden“, erklärte der WIR-Fraktions- und Parteivorsitzende Michael Barth. „Wir sind in Gedanken aber auch beim Wahlverlierer, so etwas ist immer schwer“, erklärte Barth, der vor zwölf Jahren gegen Mosler den Kürzeren zog. Zu beglückwünschen sei der neue Bürgermeister zu seinem Job nicht. Viel Vergangenheitsbewältigung sei erst mal nötig in der Stadt, in der in den vergangenen zwölf Jahren nicht viel passiert sei. Bathke, der selbst gern Bürgermeister geworden wäre, sieht nun zumindest ein Teilziel erreicht: die Ablösung Moslers. Der Stadtverordnetenvorsteher hat Zapp, der sich nun nach fast 43 Jahren aus dem Postdienst verabschieden wird, zugesagt, ihn bei den ersten Schritten zu unterstützen. Hilfestellung gibt es natürlich auch vom Ersten Stadtrat Dieter Steinbauer. „Wir drei könnten in der Stadt was bewegen“, ist sich Bathke sicher.

 

Frenetisch beklatschen die zahlreichen Anhänger die Ergebnisse für Klaus Zapp (im Bild mit Ehefrau Brigitte). (Fotos: Heinz Margielsky)

Hohe Erwartungen an den neuen Rüdesheimer Bürgermeister

Von Barbara Dietel - Wiesbadener Kurier vom 12.11.2019 (gekürzt)

 

RÜDESHEIM - Auch am Tag danach kein Kommentar vom Bürgermeister, den üblichen Pressetermin nach der Magistratssitzung am Dienstag lässt Volker Mosler (CDU) nach der verlorenen Wahl absagen. Ganz offensichtlich hat der 52-Jährige nicht damit gerechnet, so hart von den Wählern abgestraft zu werden. ...


„Darauf, dass es knapp werden würde, waren wir eingestellt“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Johannes Schura, dem am Wahlabend das Entsetzen anzusehen war. Dass Mosler jedoch im Vergleich zum ersten Durchgang quasi nichts hinzugewinnen konnte, damit habe keiner gerechnet. Sachargumente hätten bei der Wahlentscheidung nicht gezählt, sondern nur Emotionen. „Es war der pure Hass, der da im Netz unterwegs war“, erklärt er. ...


Die GfR habe eine Kooperation mit der CDU und nicht mit Volker Mosler, betont Mario Neumann (GfR), der zunächst den im ersten Wahlgang ausgeschiedenen Kandidaten Hansjörg Bathke und dann Zapp unterstützt hatte und keinen Grund sieht, die Kooperation aufzukündigen. „Ich hoffe, dass wir schnell zur Sachpolitik kommen und umsetzen, was längst beschlossen ist“, erklärt er. Wenn die Dinge künftig weniger durch die parteipolitische Brille gesehen würden, könne das nur von Vorteil sein.

„Ich glaube, der Neuanfang tut Rüdesheim gut, ich hoffe es wenigstens“, sagt Angelika Oberst zum Ausgang der Wahl. Die FDP-Frau, die der GfR-Fraktion angehört, ist mächtig gespannt, was ab Februar mit dem neuen Bürgermeister aus der „Angriffslust“ mancher Herren im Parlament wird.
Der WIR-Fraktions- und Parteivorsitzende Michael Barth sieht die Wahl Zapps „als Möglichkeit des Neuanfangs auch für uns, die wir gegenseitig unsere Feindbilder haben“. Auch das Ziel der WIR sei es, die Dinge im Dialog zu klären.
„Die Rüdesheimer Bürger haben kapiert, dass was passieren muss“, freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen König über das Ergebnis. Die SPD setze jetzt alles auf Zapp, den sie bei der Wahl schon unterstützt hatte. ...

Kommentar zur Stichwahl in Rüdesheim von Barbara Dietel
Experimente

 

Keine Experimente, hatte Bürgermeister Volker Mosler noch kurz vor dem Wahltag als Parole ausgegeben. Die Rüdesheimer aber wollten offenbar kein „Weiter so“. Dass der Klaus Zapp den Amtsinhaber so deutlich hinter sich ließ, lässt erahnen, wie satt die Rüdesheimer die ewigen kommunalpolitischen Querelen haben. Mit dem parteilosen Zapp bekommen sie nun einen Bürgermeister, dem es zwar an politischer Erfahrung fehlt - und alles spricht dafür, dass er gerade deswegen gewählt wurde.

Der Rüdesheimer, der sich bei der Post vom Briefträger bis zum Leiter der mechanisierten Zustellbasis in Ginsheim-Gutstavsburg hochgearbeitet hat, ist ein neues Gesicht in der Rüdesheimer Politik. Einen Neuanfang hat er in Rüdesheim versprochen. Dass er das alleine nicht schaffen kann, hat Zapp stets betont. Er hat die Hand nach allen Seiten ausgestreckt. Ob sie auch genommen wird, das muss sich nun zeigen. CDU-Amtsinhaber Mosler ist das Unternehmen „dritte Amtszeit“ zu lässig angegangen. Seine Weigerung, auch eigene Fehler einzugestehen, ließ nur wenig Hoffnung darauf, dass sich an der viel kritisierten Amtsführung etwas ändert.

 

GfR-Umfrage: Rege Beteiligung und tolle Ideen zur Umgestaltung unseres Asbach-Bades

 

Im Oktober hat die GFR zu einem Ideen-Contest bezüglich der Umgestaltung unseres Freibades aufgerufen. Die Resonanz war enorm und zeigt, dass viele Menschen sehr an unserem Schwimmbad und an seiner Zukunft interessiert sind. Wir haben viele Ideen und Anregungen erhalten, die wir hier in einer kleinen Auswahl aufzeigen wollen. Die Reihenfolge und Auswahl stellt keine Wertung unsererseits dar.

  • Der Charme des Gesamtgebäudes sollte erhalten bleiben
  • Die Preise – gerade auch für junge Familien – weiterhin stabil halten und kein Luxusbad entwickeln
  • Frankfurter Modell: Rüdesheimer Kinder unter 14 Jahren zahlen keinen Eintritt
  • Mehr Bänke, feste Tische, verankerte Liegen
  • Ausleihen von Sonnenliegen gegen Gebühr
  • Im Bereich des Babybeckens ein Sonnensegel über dem oberen Teil
  • Umkleidekabinen auf der Wiese mit Betonfundamenten und Kabinen, die ggf. auch gesponsert werden könnten
  • Sauna in den Baukörper integrieren, die auch im Winter genutzt werden kann.
  • Becken auch im Winter nutzen.
  • Whirlpool
  • Rauchverbote im Schwimmbad mit ausgewiesenen Raucherbereichen.
  • Links neben dem Minigolfplatz einen Teil der Wiese hinzunehmen, mit einer Brücke zum Schwimmbadgelände hin verbinden und ein Rutschenareal schaffen.
  • Skaterpark integrieren
  • Wasserspiele wie auf einem Wasserspielplatz in Form von Tischen oder Staudämmen
  • Toiletten in Beckennähe, kleine Umkleidekabinen
  • Ausbau des Spielplatzangebotes für die Kleinen
  • barrierefreier Zugang in alle Bereiche, insbesondere zu den Toiletten
  • Restaurant zeitgemäß gestalten
    • größere Auswahl an Speisen
    • Reduzierung der Warteschlangen
    • gemütlicher Biergarten wo man schön sitzen kann
    • Zugang auch vom Rhein

Warten bis der Unfall passiert!

Schlechte Beschilderung gefährdet Radfahrer und Fußgänger am Radweg zwischen Rüdesheim und Assmannshausen

Magistratsmitglied Reinhard Wandrey zeigte bei der Bürgerversammlung am 23. September 2019 im Rathaus eine bessere Beschilderung am neuen Radweg in Rüdesheim und Assmannshausen auf, die von der Bürgerversammlung begrüßt wurde. Michael Barth wünscht sich, diesen Vorschlag schnell zu Hessen Mobil weiterzuleiten.
Obwohl die hier aufgezeigten Lösungen schnell und mit geringen Kosten umgesetzt werden könnten und die Möglichkeiten den zuständigen Stellen seit Monaten vorliegen, passiert nichts!

Nachdem der Radweg offiziell eröffnet wurde, zeigt sich, was schon vorher klar war: Die Regelungen am Anfang und am Ende müssen möglichst schnell verbessert werden. Auch wenn Hessen Mobil, wie bekannt wurde, an einer guten Lösung arbeitet, die dann aber erst in ca. 3 Jahren fertig ist, muss die Gefahr für Radfahrer und Fußgänger durch eine bessere Beschilderung sofort herabgesetzt werde.

Es beginnt in Assmannshausen, wo die Fußgänger mit oben gezeigten Schildern konfrontiert werden.
Während das blaue Schild einen schönen Fußgängerweg am Rhein verspricht, sagt das andere Schild, dass dieser Weg nach 3,8 km (!?) für Fußgänger gesperrt ist. Dass ein Tourist auch mit höherer Bildung dies nicht versteht und sich schon gar nicht vorstellen kann, dürfte schon bei der Aufstellung klar gewesen sein.

 

Wie jeder beobachten kann ist das konkrete Resultat jetzt: Fußgänger, die bis Rüdesheim gelaufen sind, kehren nicht um, sondern gehen im häufig dichten Verkehr auf der schmalen B42 ohne irgendeine Art von Abtrennung zur Fahrbahn (siehe Bild links) auf der Straße bis zum Beginn des Bürgersteiges weiter.

Umkehren und nach Assmannshausen zurücklaufen macht nun wirklich niemand.

Schnelle und preiswerte Notlösung und Alternative bis Hessen Mobil seine Lösung umgesetzt hat, wäre in Assmannshausen ein Schild aufzustellen, dass wenigstens etwas verständlicher die absurde Situation verdeutlicht.

(z.B. siehe Bild links)

 

In Rüdesheim ergibt sich durch die Einführung der 30-km-Beschränkung eine besonders gefährliche Situation.

Die Beschränkung wird nach der Ausfahrt aus Rüdesheim grundsätzlich nicht eingehalten, da für den Autofahrer ein Sinn nicht erkennbar ist.

Autofahrer, die tatsächlich auf

30 km/h  korrekt abbremsen, werden von anderen Autofahrern überholt.


Dadurch besteht für den Radfahrer, der die Fahrbahn von rechts nach links queren muss eine besonders gefährliche Situation (siehe Bild links).

Auch hier wäre es hilfreich, wenn die Querung der Radfahrer deutlicher hervorgehoben würde.

 

Natürlich sind das alles nur Übergangslösungen, aber eine Reduzierung der Unfallgefahr wäre so schnell und mit wenigen Kosten umsetzbar, ehe der erste Unfall passiert.

Prof. Dr. Christian Dries

Klausurtagung der GfR
am 26. Oktober 2019 in der Boddelbar in der Asbachgasse


Das war wieder mal eine etwas andere Tagung!  

Diesmal ging es nicht um Haushalt, Stadtentwicklung oder Bahnübergang.
Wir haben uns im Rahmen einer Fortbildung mit professionellem Politikmanagement auseinandergesetzt.

Themen der Zusammenarbeit, der Stärkung konstruktiver Sachpolitik in Parlament und Ausschüssen führten zu spannenden und intensiven Diskussionen, bei denen viele Aspekte offen angesprochen wurden.

Besonders die positive Auseinandersetzung mit den persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen innerhalb der GfR waren ein Anstoß zu manch neuer Sichtweise.

Wesentlich war für diesen produktiven Tag die kompetente Begleitung und Leitung durch Prof. Dr. Christian Dries, dem Leiter des "Kölner Instituts für Managementberatung". Er verstand es Gespräche anzuregen, die sonst beim täglichen Alltagsgeschäft eher selten sind.

Wir hoffen ihn auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Kommen Sie zu uns !

Politikverdrossenheit?        Verständlich!
Politik
erverdrossenheit?     Verständlich!
Aber Sie hätten trotzdem noch etwas Zeit, Lust und Laune tatsächlich
etwas im schönen Rüdesheim in Gang zu setzen?
Sie denken nicht nur an Ihre privaten Interessen aufgrund von Immobilien-, Grundstücks- und Firmenbesitz in Rüdesheim?

Sondern Sie denken auch an das „große Ganze“ und wollen Rüdesheim voranbringen!
Dann probieren Sie es doch mal bei uns!

Die GfR will für alle Bürgerinnen und Bürger, für die Touristen und
die Gewerbetreibenden Rüdesheim voranbringen.
Einseitig geht bei uns nicht!

Wir freuen uns auf Sie! (… Auch wenn Sie nicht gleich Mitglied werden wollen.)

Kontakt: team@gfrued.de

Klimprax? Relevant für Rüdesheim?

GfR informiert sich zum Klimawandel in Rüdesheim

Der Klimawandel findet bereits statt, egal wer daran schuld ist und ob jemand dran schuld ist, ein Teil der Klimaveränderungen ist schon heute Realität. Die Umsetzung von konkreten Maßnahmen zum Klimaschutz und insbesondere zur Klimaanpassung muss auch lokal erfolgen. Vor dieser Herausforderung stehen heute die Kommunen. Ziel der Bemühungen muss es daher sein, die Folgen der Klimaänderungen in den Städten und Gemeinden zu identifizieren und kommunale Anpassungsmaßnahmen konkret durchzuführen.

 

Mit Inkrafttreten der Novellierung des Baugesetzbuches im Juli 2011 sind Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels in der kommunalen Bauleitplanung sowie bei Abwägungsentscheidungen zu berücksichtigen (Klimaschutzklausel Baugesetzbuch §1a).

Am 16. April 2013 stellte die Europäische Kommission die EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel vor. Klimawandelanpassung in europäischen Städten wird als ein Schwerpunkt genannt.

Der Deutsche Städtetag empfiehlt in seinem Positionspapier „Anpassung an den Klimawandel – Empfehlungen und Maßnahmen der Städte“, städtische Überwärmungstendenzen bei der Stadtplanung zu berücksichtigen und die Belüftung der Städte zu erhalten, zu entwickeln und zu verbessern.  

 

Ziel des Projekts KLIMPRAX (KLIMawandel in der PRAXis) Stadtklima mit den Modellkommunen Wiesbaden und Mainz, über das sich die GfR bei einer Veranstaltung am 29.8. in Wiesbaden informiert hat, ist die verstärkte Berücksichtigung stadtklimatischer Belange in kommunalen Planungsprozessen. Von den Folgen des Klimawandels sind in Kommunen nahezu alle Sektoren und Handlungsfelder betroffen.

Das Projekt beschäftigt sich mit den temperaturbedingten Klimafolgen für Kommunen. Dabei stehen die Untersuchung des gegenwärtigen und zukünftigen Stadtklimas, die Ermittlung des Handlungsbedarfs (mit Fokus auf Gesundheit) und Anpassungsmöglichkeiten sowie die Formulierung von Empfehlungen für die kommunale Planungspraxis im Mittelpunkt.
 

Für Rüdesheim bedeutet das konkret, dass in Zukunft nicht mehr die möglichst dichte Bebauung und der Verkauf von Grundstücken zu diesem Zweck verbunden mit einer maximalen finanziellen Ausschöpfung alleine im Vordergrund stehen darf. Grünflächen mit Bäumen müssen in Rüdesheim erhalten bleiben und gefördert werden, damit Luftaustausch und -bewegung möglich sind. Das schwül-heiße Sommerklima im Rhein-Main-Gebiet und im Rheingau dürfte dies für jeden verständlich machen.


Neuer GfR-Flyer an alle Haushalte in Rüdesheim verteilt


Die GfR hat einen aktuellen Flyer zur Information der Bürgerinnen und Bürger in Rüdesheim drucken lassen und im Juli 2019 an alle Haushalte in Rüdesheim verteilt.

 

Sollten Sie keinen Flyer im Briefkasten vorgefunden haben (z.B. weil Sie einen Hinweis "Bitte keine Werbung" an Ihrem Briefkasten haben), können Sie diesen hier lesen und herunterladen:

 

Flyer GfR 2019

GfR beim Kindersonntag 2019 in vielen Bereichen mit vielen Mitgliedern aktiv


Nicht nur am gemeinsamen "Kräutersalzstand" zusammen mit den Kräuterwirten von Assmannshausen, auch bei der leiblichen Versorgung mit Essen und Trinken und schon beim Aufbau am Samstag haben viele GfRler aktiv mitgemacht.

Ein besonderer Erfolg war der Kräutersalzstand zusammen mit den Kräuterwirten aus Assmannshausen.
Mit tatkräftiger Unterstützung unserer GfR-Mitglieder Andrea, Gerlinde, Mario, Reinhard und Sascha konnte der Ansturm der Kinder gerade so bewältigt werden. Für die fantastischen frischen Wildkräuter sorgte unser Mitglied Torsten Schambach von den Kräuterwirten in Assmannshausen (Bild oben rechts). Manche Kinder waren so begeistert, dass sie sich heimlich zweimal anstellten, um das Kräutersalz zu machen. Andere konnten sich von dem Mörser überhaupt nicht trennen und hatten Kräuter und Salz dann zu Pulver vermahlen.

Für die leibliche Versorgung sorgten die GfRler Ulrike, Hubertus und Aloysius (Bild unten rechts) zusammen mit Manuela. Auch hier war der Ansturm so groß, dass man besonders bei den Bratwürsten etwas Geduld haben musste.

3 Jahre politische Arbeit der GfR in Rüdesheim
Jahreshauptversammlung von
"Gemeinsam für Rüdesheim e.V." plant den zukünftigen Weg


„Es reicht nicht, den Blick nach hinten zu richten, uns auf die Schultern zu klopfen und mit dem Erreichten zufrieden zu sein!“ So begann Reinhard Wandrey, der erste Vorsitzende des Vereins Gemeinsam für Rüdesheim, bekannt unter dem Kürzel GfR seinen Jahresbericht bei der jüngsten Mitgliederversammlung.


In der ersten Märzwoche 2019 haben fast die Hälfte der 39 Mitglieder des Vereins den Weg in die Boddlebar in der Asbachgasse gefunden, wo die Jahreshauptversammlung stattfand. „Es gibt noch viel in Rüdesheim zu tun und wir müssen den Rüdesheimerinnen und Rüdesheimern immer wieder klar machen, welche Visionen wir haben, welche Ideen wir umsetzen wollen und wo wir stehen“, so der Vorsitzende weiter. Wichtig sei, so erklärte Wandrey, dass man das Besondere, das den Verein ausmacht, erhalte.


Man sei vor drei Jahren bei der Kommunalwahl als engagiertes Team angetreten und in den Mühlen des täglichen „Politgeschäftes“ drohe manchmal der Verlust gemeinsamer Überzeugungen. Dem Entgegenzutreten sei Aufgabe jedes Einzelnen in Verein und Fraktion, die derzeit mit 9 Mitgliedern die zweitstärkste Gruppierung im Rüdesheimer Parlament stellt.

Gut sei auch, dass es keinen Fraktionszwang gebe, dass jedes Mitglied frei nach seiner Haltung und seinem Gewissen entscheiden und abstimmen könne, was zwar auf der einen Seite gelegentlich dazu geführt habe, dass die Fraktion nicht einheitlich votierte. Auf der anderen Seite führt diese generelle Freigabe aber auch zu wertvollen inhaltlichen Diskussionen und Entscheidungsprozessen innerhalb der Fraktion. Wandrey sehe einen großen Vorteil darin, dass man sich dem Fraktionszwang nicht hingebe. Dies sei auch ein Alleinstellungsmerkmal der GfR.
 

Besonders betonte der Vorsitzende, dass die Kooperation mit der CDU weitgehend gut funktioniere, man aber nicht immer in allen Punkten Übereinstimmung herstellen könne. Die GfR habe vor allem im letzten Jahr gezeigt, dass sie mit allen im Parlament vertretenen Fraktionen reden und ggf. Mehrheiten erreichen könne. Das jüngste Beispiel ist der Antrag zur Beseitigung des Bahnübergangs vor der Buga 2029. Der Antrag wurde zunächst von den Fraktionen der GfR, der SPD und der WIR gestellt. Die CDU habe sich erst in letzter Sekunde entschieden, diesen Antrag ebenfalls zu unterstützen.  
 

Neben dem Bericht des Vorsitzenden und dem Bericht des Kassenwartes nahm auch der Punkt Bürgermeisterwahl 2019 einen großen Raum ein. Nach kurzer Diskussion waren sich die anwesenden Mitglieder einig, dass man sich für die Verwaltungsspitze einen frischen Wind und damit nach 12 Jahren eine Ablösung des amtierenden Bürgermeisters wünsche: „Demokratie lebt vom Wechsel“, sagte Bundeskanzlerin Merkel in ihrer letzten Neujahrsansprache und dies sehen die GfR‘ler auch so.  
 

Zwar gibt es innerhalb des Vereins und der Fraktion große Sympathien für den parteilosen Kandidaten Hans Bathke, eine offizielle Empfehlung wird es aber nicht geben. Die Bürgermeisterwahl ist in erster Linie eine Personenwahl. Die Rüdesheimerinnen und Rüdesheimer brauchen keine Empfehlung von Vereinen oder Fraktionen. Sie werden sich die Kandidaten ansehen und den wählen, den sie für den besseren Kandidaten halten.


Die GfR möchte aber versuchen, trotz der anstehenden Wahlen die Sacharbeit nicht aus dem Auge zu verlieren: Die Buga 2029, das Stadtumbauprogramm mit Rheinufer, der Tourismusbeitrag, die Kindergartensituation und ein Verkehrskonzept sind Punkte, die Rüdesheim über die Legislaturperiode hinaus beschäftigen wird.
Für die vielfältigen Sachthemen sucht der Verein weitere neue Mitglieder, die sich diesen Themen widmen. Die letzten 3 Jahre haben gezeigt, dass man in der GfR tatsächlich Positives für Rüdesheim bewirken kann.

Wiesbadener Kurier vom 22.01.2019   (gekürzt)

In Rüdesheim geht wenig voran

Erster Stadtrat wittert Verschwörung / Hoffnungen liegen auf Kreisel und Buga

Von Barbara Dietel

 

RÜDESHEIM.   Der Frust sitzt tief, nicht nur beim Ersten Stadtrat Dieter Steinbauer (GfR) der dies­mal beim Neujahrsempfang des Gewerbevereins und des Vereins Wirtschaft- und Tourismusförde­rung für die Stadt spricht. Als Lü­ckenbüßer, wie er sagte. Die Ver­anstalter wollten eine Wahl­kampfrede vermeiden. Deshalb seien Bürgermeister Volker Mosler (CDU) und Stadtverordneten­vorsteher Hansjörg Bathke (ehe­mals CDU), die beide für die Bür­germeisterwahl im Oktober kan­didieren, nur als Gäste da. Und Steinbauer, sonst als Magistrats­mitglied zum Schweigen ver­pflichtet, wurde deutlich: „Als ich in den Magistrat gewählt wurde, dachte ich nicht, dass der Zustand der Stadt so ist, wie er ist.“ Steinbauer findet es beruhi­gend, dass die Kämmerei in der Nachbargemeinde angesiedelt ist.

 

Mehr interkommunale Zusam­menarbeit täte gut, plädierte er für eine Verwaltung für den gan­zen Rheingau. Dank der Hilfe des Landes Hessen, das einen Teil der Schulden übernahm, sei Rüdesheim jetzt schuldenfrei. Das im Gegenzug geforderte Sparprogramm habe allerdings zu einem riesigen Investitions­stau geführt, ihn zu beseitigen, sei eine Herausforderung für die Zukunft, so Steinbauer, der sich fragt, ob es eine Verschwörung gegen Rüdesheim gibt. Wo sonst verhindere der Denkmalschutz wie im Falle Assmannshausen eine Toilette, würden so hohe Hürden für einen Weinstand am Rhein oder das integrative Gene­rationenprojekt Campus Freistil gelegt? Die Steigerung aber sei Hessen Mobil. Die Landesbehör­de betreibe systematisch das Ab­schneiden von Assmannshau­sen, lehne den dringend notwen­digen Kreisel am Europadreieck ab und mache mit der Absicht, den Bahnübergang am Bahnhof erst nach der Bundesgarten­schau 2029 zu beseitigen, die Nachhaltigkeit der Buga auch gleich wieder zunichte. Nicht zu vergessen die Deutsche Bahn, die Rüdesheim auf Jahre zur Baustelle mache. Um die riesi­gen Herausforderungen für die Zukunft zu meistern, müssten Eigeninteressen hinten angestellt werden, forderte Steinbauer mit Blick auf Beschwerden über den Weihnachtsmarkt, die Magic Bike oder die Kreuzfahrtschiffe. Sie seien in Rüdesheim so wichtig wie die Entwicklung in der Asbachgasse, der Brömserburg oder der Drosselgasse.

Wirtschaftsförderung weiterhin Fehlanzeige

 

Bewegung in der Stadt wünscht sich auch Manuela Bosch, Vorsitzende des Gewer­bevereins und Fraktionsvorsit­zende der GfR. Die bereits vor zwei Jahren von ihr geforderte Wirtschaftsförderung bei der Stadt gebe es noch immer nicht, während Geisenheim, Eltville und Oestrich-Winkel dafür extra Mitarbeiter eingestellt hätten. Rüdesheim habe zu wenig Ge­werbe, zu wenig Parkplätze und große Verkehrsprobleme. Auch für Bosch ist der Kreisel am Europadreieck ein wichtiges Ele­ment in der Verkehrspolitik. Neben der Buga, die einen Aus­gleich für die Entbehrungen der letzten Jahre bieten könne, sei der Stadtumbau Auf der Lach eine große Chance. „Werden die Ideen umgesetzt, ist es ein gro­ßer Gewinn für die Bürger und die Touristen“, so Bosch.  ...

 

Es musste Landrat Frank Kilian kommen, um den Rüdesheimern Erfolge im Jahr 2018 ins Ge­dächtnis zu rufen. Das Rüdesheimer Krankenhaus, das mit einem Ausgleich für entstande­ne Defizite rechnen könne, habe eine gute Zukunft vor sich. Vor­bildlich sei zudem die Image­kampagne der Drosselgasse.

 

Und alles andere brauche Zeit, wie leider so viele Projekte.

GfR spendet für die Reparatur des Klettergerüsts auf dem Schulhof der Julius-Alberti-Schule

Das Spielgerät an der Grundschule der Julius-Alberti-Schule ist kaputt. Die Reparatur kostet zwischen 700 und 1.000 EUR. Weil aber das Gerät seinerzeit vom Elternverein angeschafft wurde, ist der Kreis für die Bezahlung der Reparatur nicht zuständig! Da wir von der GfR aber denken, dass das Gerät schnellstmöglich für die Kleinen wieder Instand gesetzt werden sollte, haben wir 250 EUR als Beitrag für den Wiederaufbau an die Schule gespendet. Wir nennen das den GfR-Förderpreis. Das Bild zeigt unseren Vereinsvorsitzenden Reinhard Wandrey (rechts) zusammen mit seinem Stellvertreter Bernhard Beisheim (links) mit der Schulleiterin Frau Everling und einigen Kindern der Grundschule bei der Übergabe des Preises.

Inzwischen ist das Klettergerüst repariert.

GFR fordert VIAS-Express für den gesamten Rheingau!   -   Leider ohne Erfolg!

Direktverbindung der Bahn nach Frankfurt erst ab Eltville ist für die GFR nicht akzeptabel. Der Bahn bringt es aber nur ab Eltville genug Gewinn!

 

Die Initiative „Gemeinsam für Rüdesheim“ GFR  begrüßt sehr, dass es ab dem Fahrplan 2018/2019 im Dezember einige Direktverbindungen zur Hauptverkehrszeit aus dem Rheingau nach Frankfurt ohne Halt am Wiesbadener Hauptbahnhof geben soll.
RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai: „Mit den Direktverbindungen wollen wir den Rheingau nicht nur noch enger an das Rhein-Main-Gebiet binden, sondern vor allem die stark nachgefragten Verbindungen der RheingauLinie entlasten.“

 

Leider ist mit „Rheingau“ nur die Strecke ab Eltville gemeint. Die GFR fordert daher dringend, dass diese Direktverbindungen nicht wie bisher vorgesehen erst in Eltville, sondern mindestens in Lorch starten müssen. Sehr viele Pendler mit Berufsort Frankfurt am Main nutzen mittlerweile die VIAS aus dem gesamten Rheingau.

Eine schnelle Direktverbindung vom Rheingau nach Frankfurt ohne Halt am Wiesbadener Hauptbahnhof ist deshalb begrüßenswert und würde die Nutzung des Nahverkehrs nach Frankfurt weiter unterstützen und die Straße entlasten.

Es ist daher völlig unverständlich, dass diese attraktive und schnelle Direktverbindung nur den Bahnkunden ab Eltville zugutekommen soll.

GfR-Initiative für ein schöneres Rüdesheim:
Fachhochschule Geisenheim plant Rüdesheimer Rheinufer

 

Überall findet reges Leben von Bürgern und Touristen am Rheinufer statt. Die Orte am Rhein haben ihr Ufer zu einem attraktiven Lebensraum für die Menschen entwicklt - nur in Rüdesheim nicht !
 

Hier wird die GfR aktiv! Vor längerer Zeit hat sie sich mir der Fachhochschule Geisenheim in Verbindung gesetzt. Wir haben angefragt, ob sich die FH eine Zusammenarbeit mit der Stadt Rüdesheim vorstellen könnte um eine Beplanung für das Rheinufer und den Leinpfad vorzunehmen.
 

Im Oktober 2017 begann der Prozess mit einer Analyse des Standortes, Besorgung von Kartenmaterial, Erstellen von Höhenprofilen etc. Mehrere engagierte Studentengruppen haben sich für das Projekt gemeldet.
 

Nach einem Semester durften wir an der Präsentation der Planentwürfe teilnehmen. Tolle Ideen und Visionen haben die Studenten entwickelt. Die Schwerpunkte lagen auf Romantik, Fitness, Sicherheit, Gastlichkeit und mehr. Wir waren sehr angetan von den Entwürfen.

Leider hat sich bisher nur die GfR für diese hervorragenden Ideen interessiert. Ein attraktives Gesamtkonzept für die Rheinufergestaltung in Rüdesheim ist nicht in Sicht.
 

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Frau Prof. Dr. Petrow und den Studenten.

Vetternwirtschaft bei der GfR !
Heute beim Campus-Freistil, morgen beim

Weinst(r)and und Asbach-Gelände,
übermorgen bei …. !

Bild rechts aus: Wiesbadener Kurier vom 10.06.2016

Man wirft uns von der GfR ja immer mal wieder gerne vor, dass wir z.B. beim Verkauf des Grundstücks Taunusstraße am Friedhof dies unter Wert gemacht haben und daher der Stadt Schaden zugefügt haben. Wir verweisen an diesem Beispiel gerne darauf, dass es uns darum geht, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch darauf, was mit dem Grundstück eigentlich gemacht werden soll, welches Konzept dahintersteht, welche Entwicklung möglich ist. Wir von der GfR glauben, dass nicht immer der höchste Kaufpreis den Ausschlag geben kann, da ein hoher Kaufpreis kein Garant ist für eine qualitative Entwicklung der verkauften Fläche für Rüdesheim. Auch wenn es dann nach dieser Rechnung zunächst so aussieht, als ob es Mindereinnahmen für die Stadt gibt (… was völlig richtig ist), so sind wir der Überzeugung, dass der Gewinn der Realisierung des Campus Freistils für Rüdesheim zukunftsweisend ist und auch die Stadt davon profitieren wird. Deshalb haben wir schon vor der Wahl vor 3 Jahren in unserer Wahlkampagne für dieses Projekt geworben (... weitere Infos bei www.campus-freistil.de)

Wozu aber führt der Verkauf an Höchstbietende, wenn man nicht auf das Konzept schaut?!

Am 03.12.2015 hat die Stadtverordnetenversammlung in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, das Opelhaus in der Stadtmitte an den damals Meistbietenden zu verkaufen. Hier stand der monitäre Gewinn im Vordergrund, die anderen Bieter, die zweifelsohne die besseren Konzepte hatten, von denen auch die Stadt profitiert hätte, gab es auch.

So war es nun aber nicht, ein Konzept spielte keine Rolle. Da die Sitzung nichtöffentlich war, werden wir hier auch nicht sagen, welche treibende Kraft hinter dem Verkauf stand und auch für eine Mehrheit gesorgt hat, aber jeder Rüdesheimer kann sich ja selbst ein Bild davon machen. Hier also unser „Mehrwert“:

Wir sind „unendlich froh und glücklich“, dass es, nachdem ein Matzrazendiscounter vor dem Verkauf des Opelhauses dort beherbergt war, nun endlich wieder ein Matzratzendiscounter ins renovierte Gebäude eingezogen ist. Eine weitere Bereicherung der Innenstadt.

Bei allen weiteren Entscheidungen werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht nur für Transparenz sorgen, sondern unsere Entscheidungen auch begründen. Kein leichtes Geschäft, da nicht alle Stadtpolitiker in Rüdesheim diese Sachpolitik unterstützen. Da ist es natürlich oft einfacher der GfR Vetternwirtschaft, Unfähigkeit und Eigeninteresse zu unterstellen.

Viele Entscheidungen sind schwierig, Alternativen oft nicht möglich. Wir werden Fehler machen, zu ihnen stehen und hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger von Rüdesheim trotzdem eine ehrliche und offene Sachpolitik honorieren.

Bitte nicht wundern! Wir arbeiten ständig an unserer Homepage!
Aus Zeit- und Personalmangel können wir leider bisher nicht alle Bereiche unseren Vorstellungen entsprechend mit Informationen füllen.

letzte Aktualisierung: 14.11.2019