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Bessere Sicherheit am Radweg jetzt!

Schlechte Beschilderung gefährdet Radfahrer und Fußgänger am Radweg zwischen Rüdesheim und Assmannshausen

Magistratsmitglied Reinhard Wandrey zeigte bei der Bürgerversammlung am 23. September 2019 im Rathaus eine bessere Beschilderung am neuen Radweg in Rüdesheim und Assmannshausen auf, die von der Bürgerversammlung begrüßt wurde. Michael Barth wünscht sich, diesen Vorschlag schnell zu Hessen Mobil weiterzuleiten.

Nachdem der Radweg offiziell eröffnet wurde, zeigt sich, was schon vorher klar war: Die Regelungen am Anfang und am Ende sollten möglichst schnell verbessert werden. Auch wenn Hessen Mobil, wie bekannt wurde, an einer guten Lösung arbeitet, die dann aber erst in ca. 3 Jahren fertig ist, muss die Gefahr für Radfahrer und Fußgänger durch eine bessere Beschilderung sofort herabgesetzt werde.

Es beginnt in Assmannshausen, wo die Fußgänger mit oben gezeigten Schildern konfrontiert werden.
Während das blaue Schild einen schönen Fußgängerweg am Rhein verspricht, sagt das andere Schild, dass dieser Weg nach 3,8 km (!?) für Fußgänger gesperrt ist. Dass ein Tourist auch mit höherer Bildung dies nicht versteht und sich schon gar nicht vorstellen kann, dürfte schon bei der Aufstellung klar gewesen sein.

 

Wie jeder beobachten kann ist das konkrete Resultat jetzt: Fußgänger, die bis Rüdesheim gelaufen sind, kehren nicht um, sondern gehen im häufig dichten Verkehr auf der schmalen B42 ohne irgendeine Art von Abtrennung zur Fahrbahn (siehe Bild links) auf der Straße bis zum Beginn des Bürgersteiges weiter.

Umkehren und nach Assmannshausen zurücklaufen macht nun wirklich niemand.

Schnelle Notlösung und Alternative bis Hessen Mobil seine Lösung umgesetzt hat, wäre in Assmannshausen ein Schild aufzustellen, dass wenigstens etwas verständlicher die absurde Situation verdeutlicht.

(z.B. siehe Bild links)

 

In Rüdesheim ergibt sich durch die Einführung der 30-km-Beschränkung eine besonders gefährliche Situation.

Die Beschränkung wird nach der Ausfahrt aus Rüdesheim grundsätzlich nicht eingehalten, da für den Autofahrer ein Sinn nicht erkennbar ist.

Autofahrer, die tatsächlich auf

30 km/h  korrekt abbremsen, werden von anderen Autofahrern überholt.


Dadurch besteht für den Radfahrer, der die Fahrbahn von rechts nach links queren muss eine besonders gefährliche Situation (siehe Bild links).

Auch hier wäre es hilfreich, wenn die Querung der Radfahrer deutlicher hervorgehoben würde.

 

Natürlich sind das alles nur Übergangslösungen, aber eine Reduzierung der Unfallgefahr wäre so schnell und mit wenigen Kosten umsetzbar, ehe der erste Unfall passiert.

Wiesbadener Kurier vom 12.10.2019
Dieter Steinbauer ist wieder Wahlleiter in Rüdesheim
RÜDESHEIM - (bad). Rüdesheim hat einen neuen, alten Wahlleiter für die Bürgermeisterwahl am 27. Oktober. Der Erste Stadtrat Dieter Steinbauer, der das Amt schon einmal kurz innehatte, ist vom Magistrat dieser Tage erneut für die Durchführung der Wahl bestellt worden. Sein Vorgänger Adrian Kollmann legte wie angekündigt sein Amt nieder.
Der CDU-Stadtrat und Stellvertreter Steinbauers im Magistrat hatte für Empörung in Rüdesheim gesorgt, weil er auf der Facebook-Seite von Bürgermeister Volker Mosler Wahlwerbung für ihn gemacht hatte. Mosler, ebenfalls CDU, bewirbt sich um eine dritte Amtszeit in Rüdesheim. Sein Wahlkampfteam – nicht der Bürgermeister, wie aufmerksamen Bürgern auffiel – hatte sich für den „Fehler“ entschuldigt und eingeräumt, dass ein Wahlleiter natürlich zur unparteiischen Wahrnehmung seines Amtes verpflichtet sei.
Ganz neutral ist aber auch der Erste Stadtrat von der GfR (Gemeinsam für Rüdesheim) nicht, die eine Kooperation mit der CDU in der Rüdesheimer Stadtverordnetenversammlung hat. Zwar macht er offiziell keine Werbung für einen Kandidaten. Er lässt aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit keinen Zweifel daran, was er vom amtierenden Bürgermeister hält: nämlich nichts.
Das war allerdings nicht der Grund, warum er – Nachfolger der Ordnungsamtsleiterin, die Rüdesheim verlassen hat – als Wahlleiter wieder abgelöst wurde. Just im August, wo die Bewerbungsfrist für die Kandidaten ablief, weilte er aus persönlichen Gründen längere Zeit im Ausland. Deshalb übernahm Kollmann.

Wiesbadener Kurier vom 8.10.2019 (gekürzt)

Sondersitzung
Rüdesheimer Stadtverordnete sehen Redebedarf

 
RÜDESHEIM (bad). Stadtverordnete von WIR und GfR sowie der parteilose ehemalige SPD-Vorsitzende Wolfgang Weinem und die FDP-Stadtverordnete Angelika Oberst haben beim Stadtverordnetenvorsteher Hansjörg Bathke (parteilos] eine Sondersitzung der Stadtverordneten beantragt. Tagesordnungspunkte sollen die Beseitigung des Bahnübergangs über die B 42 und die Weiterführung des Radwegs von seinem jetzigen Ende - rund 200 Meter vor der Zufahrt zur Fähre - bis zum Adlerturm sein. Eine unverzügliche Beratung in der Stadtverordnetenversammlung sei nötig, nachdem es offenbar - das habe sich in der Bürgerversammlung im September gezeigt - bereits Ge-spräche des Bürgermeisters Volker Mosler (CDU] mit Wiesbaden gebe, von denen weder Parlament noch Magistrat etwas bekannt sei. ...

Wiesbadener Kurier vom 5.10.2019 (gekürzt)

Rüdesheimer Wahlleiter legt Amt nieder
RÜDESHEIM - (bad). Überraschende Wende im Streit um die Wahlwerbung von Wahlleiter Adrian Kollmann für Bürgermeister Volker Mosler (CDU). Moslers Wahlkampfteam entschuldigt sich. „Wir haben einen Fehler gemacht. Dazu stehen wir und entschuldigen uns in aller Form bei den Rüdesheimer Bürgern und den beiden anderen Kandidaten“, so Sandra Allmann in einer Pressemitteilung. ...

Wahlleiter macht Wahlwerbung für Mosler
Kommunalaufsicht prüft möglichen Verstoß gegen Neutralitätspflicht in Rüdesheim

Wiesbadener Kurier vom 4.10.2019 (gekürzt)

 

RÜDESHEIM (bad). Der Wahltag in Rüdesheim rückt näher und der Wahlkampf wird - das findet jedenfalls die WIR - immer schmutziger. Bei der Kommunalaufsicht hat sie einen Verstoß des Wahlleiters gegen die Neutralitätspflicht angezeigt. Die prüfe nun den Fall, wie Christoph Zehler, Pressesprecher des Rheingau-Taunus-Kreises, am Mittwoch erklärte.
Wahlleiter in Rüdesheim ist Adrian Kollmann, der für die CDU im Magistrat sitzt. Auf der Facebook-Seite seines Parteifreundes Volker Mosler macht er Wahlwerbung für den Bürgermeister, der am 27. Oktober wiedergewählt werden will - ein eklatanter Verstoß gegen die Neutralitätspflicht, die zur Ungültigkeit der Wahl führen könne, so die WIR. Kollmann dürfe dies auch bekannt sein, da er schon seit geraumer Zeit im Magistrat sitze, zunächst üb-rigens für die WIR.
Kollmanns Facebook-Post ist ganz offensichtlich Teil einer Werbekampagne des Bürgermeisters. ...

Prozedere für Briefwahl nicht vollständig umgesetzt
Die Zweifel an der Neutralität Kollmanns haben in den sozialen Netzwerken schon die Frage aufgeworfen, ob man unter diesen Umständen überhaupt noch Briefwahl machen kann. Dass es in Rüdesheim auch in der Vergangenheit schon Unregelmäßigkeiten gab, steht für die WIR fest, bewiesen ist dies nicht. Allerdings passte das Briefwahlergebnis der letzten Landratswahl so gar nicht zu den übrigen Ergebnissen, beanstandet wurde im Nachhinein jedoch nichts. Dennoch hatte die GfR im Magistrat beantragt, ein bestimmtes Prozedere bei den Briefwahlen festzulegen, um Manipulationen auszuschließen. Vollständig umgesetzt wurde es vom Magistrat nicht, in dem die CDU die absolute Mehrheit hat.

Die Lust am Amt ist ungetrübt
Volker Mosler will weitere sechs Jahre Bürgermeister in Rüdesheim bleiben, auch wenn das manchen nicht passt

Wiesbadener Kurier vom 4.10.2019 (gekürzt)

 

Von Barbara Dietel

RÜDESHEIM. Der Rüdesheimer Bürgermeister braucht ein dickes Fell, das ist nicht erst seit den Zeiten von Volker Mosler so. Der Dauerstreit zwischen Teilen der Stadtverordnetenversammlung und dem Rathauschef hat nach fast zwölf Jahren Mosler allerdings nie gekannte Formen angenommen. Nicht nur die WIR und der Ex-SPD-Parteichef Wolfgang Weinem, sondern auch Teile der GfR, immer noch Kooperationspartner der CDU, wünschen sich nur noch eins: einen neuen Bürgermeister. Mosler, Kandidat der CDU, die vom parteilosen Udo Grün einmal abgesehen, seit Jahrzehnten immer den Bürgermeister in Rüdesheim stellt, hat ein dickes Fell. ...
Mosler, der sich vor zwölf Jahren mit vier Kontrahenten und vor sechs Jahren mit einem auseinandersetzen musste, hat diesmal zwei parteilose Gegenkandidaten: Hansjörg Bathke und Klaus Zapp. Beide wollen den
Stillstand in der Stadt beenden, wie sie sagen. „Die Schwarzseherei teile ich nicht“, sagt der bekennende Katholik. ...

Die Beseitigung des Bahnübergangs am Bahnhof hält er für verzichtbar, wenn ein Signal käme, dass in ein paar Jahren eine Alternativstrecke für den Güterverkehr gebaut würde.
...

Der Vorwurf, dass Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung vom Bürgermeister nicht oder nur sehr zögerlich umgesetzt würden, kommt allerdings nicht nur von der Opposition. Die GfR war es, die schon nach einem Jahr in der Stadtverordnetenversammlung eine Beschlusskontrollliste forderte, auf die sie dann ihrerseits bald ein Jahr warten musste. „Dass Beschlüsse nicht umgesetzt werden, ist schlicht und ergreifend nicht korrekt“, sagt der Bürgermeister. ...

„Die, die sagen, es passiert nichts, ändern ständig ihre Meinung“, sagt Mosler und denkt etwa an die Schaffung von Kita-Plätzen. Vom Neubau über einen Container bis zur Erweiterung bestehender Einrichtungen wurde von der Mehrheit schon alles beschlossen, um es dann wieder rückgängig zu machen. ...

Polizeichef will mit Stärken punkten
Hansjörg Bathke will Nachfolger seines ehemaligen Parteifreundes im Rüdesheimer Rathaus werden

Wiesbadener Kurier vom 2.10.2019 (gekürzt)

 

Von Barbara Dietel
Vor zehn Jahren ist Hansjörg Bathke in die Politik eingestiegen, um Bürgermeister Volker Mosler (CDU) zu unterstützen, wie er sagt, jetzt kandidiert der amtierende Stadtverordnetenvorsteher gegen seinen ehemaligen Parteifreund und Nachbarn in Eibingen. Um den „Stillstand in der Stadt zu beenden“, wie er sagt. „Ich wurde unzufriedener und unzufriedener“, beschreibt Bathke die Zeit in der CDU-Fraktion, für die er von 2011 bis Ende 2018 in der Rüdesheimer Stadtverordnetenversammlung saß. Er habe nicht länger für Dinge verantwortlich gemacht werden wollen, die er selbst nicht beeinflussen könne. Vor allem aber habe er in den letzten Jahren die Erkenntnis gewonnen, dass die Mitgliedschaft in einer Partei für das Amt des Bürgermeisters nur hinderlich sein könne.
Mit seinem Parteiaustritt will der 60-Jährige dokumentieren, dass er für alle Rüdesheimer da ist und mit allen Fraktionen im Stadtparlament zusammenarbeiten möchte. Auch deshalb habe er Angebote für eine engere Zusammenarbeit mit der Opposition abgelehnt, erzählt Bathke, der sein Mandat in der Stadtverordneten-versammlung behalten hat, dessen Vorsteher er seit drei Jahren ist.
Er wolle mit seinen Stärken punkten, erklärt der Diplomverwaltungswirt, der seit vielen Jahren bei der Polizei ist, seit drei Jahren als Leiter der Polizeistation in Eltville.
„Ich weiß, wie man eine Verwaltung führt, eine Polizeibehörde ist nichts anderes.
Und ich bin in allen Themen drin“, erklärt er. Durch seinen Beruf habe er zudem einen guten Draht zu den Nachbarkommunen. Außerdem verspricht der gebürtige Nordhesse, der seit 25 Jahren in Rüdesheim lebt, die Beschlüsse der Stadtverordneten zeitnah umzusetzen - „nicht erst, wenn das Protokoll da ist“, erklärt er mit einem Seitenhieb auf den Amtsinhaber. ... Den Mitarbeitern im Rathaus möchte er mehr Verantwortung übertragen und Projekte auch zu Ende bringen. Und wenn das nicht geht, erst einmal was anderes machen. Mit einer Bürger-App, über die man Mängel melden kann, einem Newsletter, Bürgersprechstunden oder Stadtrundgängen mit Neubürgern und der Ausweitung der Interkommunalen Zusammenarbeit will er das Miteinander verbessern.
Die allerdings bescheidenen Mittel für die Sanierung von Straßen im Haushalt - die Anliegerbeiträge hat Rüdesheim wieder abgeschafft - will er sofort abrufen, ehe womöglich Straßen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden müssen, wie er meint. Er will das Verkehrskonzept überarbeiten und Unfallschwerpunkte entschärfen. Mit Bathke soll es einen Kita-Koordinator geben und eine zweite Waldgruppe. Die Stundenzahl des städtischen Jugendpflegers will er aufstocken, die Kontrollen der Ordnungspolizei an den bekannten Brennpunkten verstärken und eng mit der Wirt-schafts- und Tourismusförderung zusammenarbeiten sowie eine Stelle für Wirtschafts-förderung im Rathaus schaffen.
Außerdem soll Rüdesheim grü¬ner werden.
„Mit 60 fühle ich mich nicht zu alt für das Amt“, erklärt der begeisterte Rad- und Skifahrer, der in einem Alter ist, in dem Polizisten in den Ruhestand gehen. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, erklärt Bathke, der wie der Dritte im Bunde, der unabhängige Kandidat Klaus Zapp, von der WIR unterstützt wird, aber auch von einigen aus der GfR. Hausbesuche, besonders dort, wo er noch nicht so bekannt ist, will der aktive Fassenachter zum Endspurt machen. Bathke rechnet sich gute Chancen aus, in die Stichwahl zu kommen - und dann ist alles möglich.

Wiesbadener Kurier vom 5.10.2019

GfR widerspricht Darstellung des Rüdesheimer Bürgermeisters
RÜDESHEIM - (bad). Bürgermeister Volker Mosler (CDU) wartet auf eine Liste, die es längst gibt. Darauf verweist die GfR. Mosler hatte erklärt, dass er die Bänke an den Bushaltestellen noch nicht habe aufstellen lassen, weil der Ortsbeirat immer noch keine Standorte vorgeschlagen habe. Die im Protokoll des Ortsbeirats erwähnte Liste gebe es noch nicht.
„Das entspricht nicht den Tatsachen“, erklärt der GfR-Sprecher Mario Neumann. Im gleichen Protokoll ist nachzulesen, dass die stellvertretende Ortsvorsteherin Andrea Wallenstein (GfR) die Standorte der Bänke in einer Liste zusammengefasst hat. Sie ans Protokoll zu hängen, sei aber offenbar versäumt worden. Statt dem Ortsbeirat den Schwarzen Peter zuzuspielen, hätte Mosler beim Ortsbeirat mal nachfragen können, findet die GfR. Dann stünden die Bänke längst.

Kommen Sie zu uns !

Politikverdrossenheit?        Verständlich!
Politik
erverdrossenheit?     Verständlich!
Aber Sie hätten trotzdem noch etwas Zeit, Lust und Laune tatsächlich
etwas im schönen Rüdesheim in Gang zu setzen?
Sie denken nicht nur an Ihre privaten Interessen aufgrund von Immobilien-, Grundstücks- und Firmenbesitz in Rüdesheim?

Sondern Sie denken auch an das „große Ganze“ und wollen Rüdesheim voranbringen!
Dann probieren Sie es doch mal bei uns!

Die GfR will für alle Bürgerinnen und Bürger, für die Touristen und
die Gewerbetreibenden Rüdesheim voranbringen.
Einseitig geht bei uns nicht!

Wir freuen uns auf Sie! (… Auch wenn Sie nicht gleich Mitglied werden wollen.)

Kontakt: team@gfrued.de

Klimprax? Relevant für Rüdesheim?

GfR informiert sich zum Klimawandel in Rüdesheim

Der Klimawandel findet bereits statt, egal wer daran schuld ist und ob jemand dran schuld ist, ein Teil der Klimaveränderungen ist schon heute Realität. Die Umsetzung von konkreten Maßnahmen zum Klimaschutz und insbesondere zur Klimaanpassung muss auch lokal erfolgen. Vor dieser Herausforderung stehen heute die Kommunen. Ziel der Bemühungen muss es daher sein, die Folgen der Klimaänderungen in den Städten und Gemeinden zu identifizieren und kommunale Anpassungsmaßnahmen konkret durchzuführen.

 

Mit Inkrafttreten der Novellierung des Baugesetzbuches im Juli 2011 sind Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels in der kommunalen Bauleitplanung sowie bei Abwägungsentscheidungen zu berücksichtigen (Klimaschutzklausel Baugesetzbuch §1a).

Am 16. April 2013 stellte die Europäische Kommission die EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel vor. Klimawandelanpassung in europäischen Städten wird als ein Schwerpunkt genannt.

Der Deutsche Städtetag empfiehlt in seinem Positionspapier „Anpassung an den Klimawandel – Empfehlungen und Maßnahmen der Städte“, städtische Überwärmungstendenzen bei der Stadtplanung zu berücksichtigen und die Belüftung der Städte zu erhalten, zu entwickeln und zu verbessern.  

 

Ziel des Projekts KLIMPRAX (KLIMawandel in der PRAXis) Stadtklima mit den Modellkommunen Wiesbaden und Mainz, über das sich die GfR bei einer Veranstaltung am 29.8. in Wiesbaden informiert hat, ist die verstärkte Berücksichtigung stadtklimatischer Belange in kommunalen Planungsprozessen. Von den Folgen des Klimawandels sind in Kommunen nahezu alle Sektoren und Handlungsfelder betroffen.

Das Projekt beschäftigt sich mit den temperaturbedingten Klimafolgen für Kommunen. Dabei stehen die Untersuchung des gegenwärtigen und zukünftigen Stadtklimas, die Ermittlung des Handlungsbedarfs (mit Fokus auf Gesundheit) und Anpassungsmöglichkeiten sowie die Formulierung von Empfehlungen für die kommunale Planungspraxis im Mittelpunkt.
 

Für Rüdesheim bedeutet das konkret, dass in Zukunft nicht mehr die möglichst dichte Bebauung und der Verkauf von Grundstücken zu diesem Zweck verbunden mit einer maximalen finanziellen Ausschöpfung alleine im Vordergrund stehen darf. Grünflächen mit Bäumen müssen in Rüdesheim erhalten bleiben und gefördert werden, damit Luftaustausch und -bewegung möglich sind. Das schwül-heiße Sommerklima im Rhein-Main-Gebiet und im Rheingau dürfte dies für jeden verständlich machen.


Neuer GfR-Flyer an alle Haushalte in Rüdesheim verteilt


Die GfR hat einen aktuellen Flyer zur Information der Bürgerinnen und Bürger in Rüdesheim drucken lassen und im Juli 2019 an alle Haushalte in Rüdesheim verteilt.

 

Sollten Sie keinen Flyer im Briefkasten vorgefunden haben (z.B. weil Sie einen Hinweis "Bitte keine Werbung" an Ihrem Briefkasten haben), können Sie diesen hier lesen und herunterladen:

 

Flyer GfR 2019

GfR beim Kindersonntag 2019 in vielen Bereichen mit vielen Mitgliedern aktiv


Nicht nur am gemeinsamen "Kräutersalzstand" zusammen mit den Kräuterwirten von Assmannshausen, auch bei der leiblichen Versorgung mit Essen und Trinken und schon beim Aufbau am Samstag haben viele GfRler aktiv mitgemacht.

Ein besonderer Erfolg war der Kräutersalzstand zusammen mit den Kräuterwirten aus Assmannshausen.
Mit tatkräftiger Unterstützung unserer GfR-Mitglieder Andrea, Gerlinde, Mario, Reinhard und Sascha konnte der Ansturm der Kinder gerade so bewältigt werden. Für die fantastischen frischen Wildkräuter sorgte unser Mitglied Torsten Schambach von den Kräuterwirten in Assmannshausen (Bild oben rechts). Manche Kinder waren so begeistert, dass sie sich heimlich zweimal anstellten, um das Kräutersalz zu machen. Andere konnten sich von dem Mörser überhaupt nicht trennen und hatten Kräuter und Salz dann zu Pulver vermahlen.

Für die leibliche Versorgung sorgten die GfRler Ulrike, Hubertus und Aloysius (Bild unten rechts) zusammen mit Manuela. Auch hier war der Ansturm so groß, dass man besonders bei den Bratwürsten etwas Geduld haben musste.

Prof. Dr. Christian Dries

Klausurtagung der GfR
am 4. Mai 2019 in der Boddelbar in der Asbachgasse


Das war mal eine etwas andere Tagung!  

Diesmal ging es nicht um Haushalt, Stadtentwicklung oder Bahnübergang.
Wir haben uns im Rahmen einer Fortbildung mit professionellem Politikmanagement auseinandergesetzt.

Themen der Zusammenarbeit, der Stärkung konstruktiver Sachpolitik in Parlament und Ausschüssen führten zu spannenden und intensiven Diskussionen, bei denen viele Aspekte offen angesprochen wurden.
Besonders die positive Auseinandersetzung mit den persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen innerhalb der GfR waren ein Anstoß zu manch neuer Sichtweise.

Wesentlich war für diesen produktiven Tag die kompetente Begleitung und Leitung durch Prof. Dr. Christian Dries, dem Leiter des "Kölner Instituts für Managementberatung". Er verstand es Gespräche anzuregen, die sonst beim täglichen Alltagsgeschäft eher selten sind.

Wir werden ihn bei unserer nächsten Klausurtagung am 26. Oktober 2019 wieder begrüßen dürfen!

3 Jahre politische Arbeit der GfR in Rüdesheim
Jahreshauptversammlung von
"Gemeinsam für Rüdesheim e.V." plant den zukünftigen Weg


„Es reicht nicht, den Blick nach hinten zu richten, uns auf die Schultern zu klopfen und mit dem Erreichten zufrieden zu sein!“ So begann Reinhard Wandrey, der erste Vorsitzende des Vereins Gemeinsam für Rüdesheim, bekannt unter dem Kürzel GfR seinen Jahresbericht bei der jüngsten Mitgliederversammlung.


In der ersten Märzwoche 2019 haben fast die Hälfte der 39 Mitglieder des Vereins den Weg in die Boddlebar in der Asbachgasse gefunden, wo die Jahreshauptversammlung stattfand. „Es gibt noch viel in Rüdesheim zu tun und wir müssen den Rüdesheimerinnen und Rüdesheimern immer wieder klar machen, welche Visionen wir haben, welche Ideen wir umsetzen wollen und wo wir stehen“, so der Vorsitzende weiter. Wichtig sei, so erklärte Wandrey, dass man das Besondere, das den Verein ausmacht, erhalte.


Man sei vor drei Jahren bei der Kommunalwahl als engagiertes Team angetreten und in den Mühlen des täglichen „Politgeschäftes“ drohe manchmal der Verlust gemeinsamer Überzeugungen. Dem Entgegenzutreten sei Aufgabe jedes Einzelnen in Verein und Fraktion, die derzeit mit 9 Mitgliedern die zweitstärkste Gruppierung im Rüdesheimer Parlament stellt.

Gut sei auch, dass es keinen Fraktionszwang gebe, dass jedes Mitglied frei nach seiner Haltung und seinem Gewissen entscheiden und abstimmen könne, was zwar auf der einen Seite gelegentlich dazu geführt habe, dass die Fraktion nicht einheitlich votierte. Auf der anderen Seite führt diese generelle Freigabe aber auch zu wertvollen inhaltlichen Diskussionen und Entscheidungsprozessen innerhalb der Fraktion. Wandrey sehe einen großen Vorteil darin, dass man sich dem Fraktionszwang nicht hingebe. Dies sei auch ein Alleinstellungsmerkmal der GfR.
 

Besonders betonte der Vorsitzende, dass die Kooperation mit der CDU weitgehend gut funktioniere, man aber nicht immer in allen Punkten Übereinstimmung herstellen könne. Die GfR habe vor allem im letzten Jahr gezeigt, dass sie mit allen im Parlament vertretenen Fraktionen reden und ggf. Mehrheiten erreichen könne. Das jüngste Beispiel ist der Antrag zur Beseitigung des Bahnübergangs vor der Buga 2029. Der Antrag wurde zunächst von den Fraktionen der GfR, der SPD und der WIR gestellt. Die CDU habe sich erst in letzter Sekunde entschieden, diesen Antrag ebenfalls zu unterstützen.  
 

Neben dem Bericht des Vorsitzenden und dem Bericht des Kassenwartes nahm auch der Punkt Bürgermeisterwahl 2019 einen großen Raum ein. Nach kurzer Diskussion waren sich die anwesenden Mitglieder einig, dass man sich für die Verwaltungsspitze einen frischen Wind und damit nach 12 Jahren eine Ablösung des amtierenden Bürgermeisters wünsche: „Demokratie lebt vom Wechsel“, sagte Bundeskanzlerin Merkel in ihrer letzten Neujahrsansprache und dies sehen die GfR‘ler auch so.  
 

Zwar gibt es innerhalb des Vereins und der Fraktion große Sympathien für den parteilosen Kandidaten Hans Bathke, eine offizielle Empfehlung wird es aber nicht geben. Die Bürgermeisterwahl ist in erster Linie eine Personenwahl. Die Rüdesheimerinnen und Rüdesheimer brauchen keine Empfehlung von Vereinen oder Fraktionen. Sie werden sich die Kandidaten ansehen und den wählen, den sie für den besseren Kandidaten halten.


Die GfR möchte aber versuchen, trotz der anstehenden Wahlen die Sacharbeit nicht aus dem Auge zu verlieren: Die Buga 2029, das Stadtumbauprogramm mit Rheinufer, der Tourismusbeitrag, die Kindergartensituation und ein Verkehrskonzept sind Punkte, die Rüdesheim über die Legislaturperiode hinaus beschäftigen wird.
Für die vielfältigen Sachthemen sucht der Verein weitere neue Mitglieder, die sich diesen Themen widmen. Die letzten 3 Jahre haben gezeigt, dass man in der GfR tatsächlich Positives für Rüdesheim bewirken kann.

Wiesbadener Kurier vom 22.01.2019   (gekürzt)

In Rüdesheim geht wenig voran

Erster Stadtrat wittert Verschwörung / Hoffnungen liegen auf Kreisel und Buga

Von Barbara Dietel

 

RÜDESHEIM.   Der Frust sitzt tief, nicht nur beim Ersten Stadtrat Dieter Steinbauer (GfR) der dies­mal beim Neujahrsempfang des Gewerbevereins und des Vereins Wirtschaft- und Tourismusförde­rung für die Stadt spricht. Als Lü­ckenbüßer, wie er sagte. Die Ver­anstalter wollten eine Wahl­kampfrede vermeiden. Deshalb seien Bürgermeister Volker Mosler (CDU) und Stadtverordneten­vorsteher Hansjörg Bathke (ehe­mals CDU), die beide für die Bür­germeisterwahl im Oktober kan­didieren, nur als Gäste da. Und Steinbauer, sonst als Magistrats­mitglied zum Schweigen ver­pflichtet, wurde deutlich: „Als ich in den Magistrat gewählt wurde, dachte ich nicht, dass der Zustand der Stadt so ist, wie er ist.“ Steinbauer findet es beruhi­gend, dass die Kämmerei in der Nachbargemeinde angesiedelt ist.

 

Mehr interkommunale Zusam­menarbeit täte gut, plädierte er für eine Verwaltung für den gan­zen Rheingau. Dank der Hilfe des Landes Hessen, das einen Teil der Schulden übernahm, sei Rüdesheim jetzt schuldenfrei. Das im Gegenzug geforderte Sparprogramm habe allerdings zu einem riesigen Investitions­stau geführt, ihn zu beseitigen, sei eine Herausforderung für die Zukunft, so Steinbauer, der sich fragt, ob es eine Verschwörung gegen Rüdesheim gibt. Wo sonst verhindere der Denkmalschutz wie im Falle Assmannshausen eine Toilette, würden so hohe Hürden für einen Weinstand am Rhein oder das integrative Gene­rationenprojekt Campus Freistil gelegt? Die Steigerung aber sei Hessen Mobil. Die Landesbehör­de betreibe systematisch das Ab­schneiden von Assmannshau­sen, lehne den dringend notwen­digen Kreisel am Europadreieck ab und mache mit der Absicht, den Bahnübergang am Bahnhof erst nach der Bundesgarten­schau 2029 zu beseitigen, die Nachhaltigkeit der Buga auch gleich wieder zunichte. Nicht zu vergessen die Deutsche Bahn, die Rüdesheim auf Jahre zur Baustelle mache. Um die riesi­gen Herausforderungen für die Zukunft zu meistern, müssten Eigeninteressen hinten angestellt werden, forderte Steinbauer mit Blick auf Beschwerden über den Weihnachtsmarkt, die Magic Bike oder die Kreuzfahrtschiffe. Sie seien in Rüdesheim so wichtig wie die Entwicklung in der Asbachgasse, der Brömserburg oder der Drosselgasse.

Wirtschaftsförderung weiterhin Fehlanzeige

 

Bewegung in der Stadt wünscht sich auch Manuela Bosch, Vorsitzende des Gewer­bevereins und Fraktionsvorsit­zende der GfR. Die bereits vor zwei Jahren von ihr geforderte Wirtschaftsförderung bei der Stadt gebe es noch immer nicht, während Geisenheim, Eltville und Oestrich-Winkel dafür extra Mitarbeiter eingestellt hätten. Rüdesheim habe zu wenig Ge­werbe, zu wenig Parkplätze und große Verkehrsprobleme. Auch für Bosch ist der Kreisel am Europadreieck ein wichtiges Ele­ment in der Verkehrspolitik. Neben der Buga, die einen Aus­gleich für die Entbehrungen der letzten Jahre bieten könne, sei der Stadtumbau Auf der Lach eine große Chance. „Werden die Ideen umgesetzt, ist es ein gro­ßer Gewinn für die Bürger und die Touristen“, so Bosch.  ...

 

Es musste Landrat Frank Kilian kommen, um den Rüdesheimern Erfolge im Jahr 2018 ins Ge­dächtnis zu rufen. Das Rüdesheimer Krankenhaus, das mit einem Ausgleich für entstande­ne Defizite rechnen könne, habe eine gute Zukunft vor sich. Vor­bildlich sei zudem die Image­kampagne der Drosselgasse.

 

Und alles andere brauche Zeit, wie leider so viele Projekte.

Wiesbadener Kurier vom 16.01.2019 -gekürzt-

Bahnübergang Rüdesheim bleibt bis zur Buga
Von Barbara Dietel

...
RÜDESHEIM - Die Befürchtung, dass Rüdesheim zur Bundesgartenschau (Buga) 2029 eine Großbaustelle ist, hat die Verkehrsbehörde Hessen Mobil unlängst in einem Gespräch mit der Stadt Rüdesheim zerstreut. Mit der Nachricht, dass der Bahnübergang am Bahnhof erst nach der Buga beseitigt wird, hat Hessen Mobil aber sicherlich für neuen Unmut der Rüdesheimer, Assmannshäuser und Lorcher gesorgt. Für sie bedeutet das, dass sie noch mindestens 14 Jahre mit den ständig geschlossenen Schranken leben müssen.
Wie Hessen Mobil den Rüdesheimern im Gespräch erläutert habe, werde der konkrete Planungsauftrag für die Über- oder Unterführung der B 42 im Laufe des Jahres 2020 erfolgen, berichtete Bürgermeister Volker Mosler. Bis zur Bundesgartenschau solle dann die Planungsphase des „anspruchsvollen Ingenieurbauwerks“ abgeschlossen sein, habe Hessen Mobil mitgeteilt. Eine Überführung werde wahrscheinlich drei Jahre in Anspruch nehmen, eine Unterführung fünf Jahre. ...

Wiesbadener Kurier vom 5. Januar 2019 (gekürzt)

Bürgermeisterwahl: Kooperation in Rüdesheim wackelt
Von Barbara Dietel
 

Die GfR will den amtierenden Rathauschef Volker Mosler im Bürgermeisterwahlkampf nicht unterstützen. Die Kandidatur von Hansjörg Bathke wirft spannende Fragen auf.

 

RÜDESHEIM - Die Entscheidung von Stadtverordnetenvorsteher Hansjörg Bathke, sich als Bürgermeister in Rüdesheim zu bewerben, wirft eine Menge interessanter Fragen auf. Dass die CDU, bis vor Kurzem seine politische Heimat, ihn nicht unterstützen wird, liegt auf der Hand. Sie hat mit Bürgermeister Volker Mosler schon vor Monaten ihren Kandidaten gekürt. Doch was macht der Kooperationspartner der CDU, die GfR? „Herrn Mosler werden wir nicht unterstützen, das haben wir in der Fraktion schon vor Monaten beschlossen“, erklärt der GfR-Stadtverordnete Mario Neumann.

    Kritik an Moslers Amtsführung

Es ist kein Geheimnis, dass die GfR, die bei der Kommunalwahl 2016 auf Anhieb mit neun Sitzen in die Stadtverordnetenversammlung einzog, mit der Amtsführung des Bürgermeisters nicht zufrieden ist. Hauptkritikpunkt ist, dass Mosler die Beschlüsse der Stadtverordneten nicht umsetze.

Eine Wahrnehmung, die Bathke teilt und als Grund für seinen Austritt aus der CDU angibt: „Wenn der Bürgermeister nichts umsetzt, will ich dafür nicht verantwortlich gemacht werden.“ Er wolle versuchen, es besser zu machen, unabhängig von der CDU, die oft gegen etwas sei, nur weil es von der falschen Seite komme, aber auch unabhängig von allen anderen Parteien und Wählergruppierungen.

...
Seinen Austritt aus der CDU teilte er der Fraktion wenige Minuten vor der ... Stadtverordnetenversammlung (Dez. 2018) mit, an deren Ende er seine Bewerbung bekannt gab. Von einigen Seiten kam spontan Beifall.

...

In einer Sondersitzung will sich die CDU nun mit den anstehenden Fragen befassen. Womöglich wird dann noch eine weitere Personalie diskutiert: Maximilian Bathke, Sohn des Stadtverordnetenvorstehers, sitzt nach wie vor in der CDU-Fraktion und hat vor, dort auch zu bleiben, auch wenn er seinen Vater tatkräftig im Wahlkampf unterstützen will.

Bathke verlässt die CDU und kündigt Kandidatur für Bürgermeisteramt an

Paukenschlag in Rüdesheim: Direkt im Anschluss an die Dezember-Sitzung 2018 des Stadtparlaments hat Stadtverordnetenvorsteher Hansjörg Bathke das Ende seiner CDU-Mitgliedschaft angekündigt und seine Kandidatur als unabhängiger Bürgermeisterkandidat bekanntgegeben.

Hans Bathke erklärte, dass er vor der Sitzung der CDU-Fraktion seinen Austritt aus der CDU mitgeteilt habe. Er begründete dies sinngemäß damit, dass er sich mit den Zielen der CDU auf kommunaler Ebene nicht mehr identifizieren könne und dass in Rüdesheim zu viel - und hier nannte er ausdrücklich auch den Bürgermeister - durch die parteipolitische Brille gesehen und danach gehandelt werde. Damit wolle er sich nicht mehr länger identifizieren. Und weil er seinen Beitrag leisten wolle, dass sich das zukünftig ändert, erklärte Bathke, dass er bei der Bürgermeisterwahl 2019 antreten werde. Für diese Ankündigung erhielt der Stadtverordnetenvorsteher Zustimmungsbekundungen aus allen Fraktionen.

GfR spendet für die Reparatur des Klettergerüsts auf dem Schulhof der Julius-Alberti-Schule

Das Spielgerät an der Grundschule der Julius-Alberti-Schule ist kaputt. Die Reparatur kostet zwischen 700 und 1.000 EUR. Weil aber das Gerät seinerzeit vom Elternverein angeschafft wurde, ist der Kreis für die Bezahlung der Reparatur nicht zuständig! Da wir von der GfR aber denken, dass das Gerät schnellstmöglich für die Kleinen wieder Instand gesetzt werden sollte, haben wir 250 EUR als Beitrag für den Wiederaufbau an die Schule gespendet. Wir nennen das den GfR-Förderpreis. Das Bild zeigt unseren Vereinsvorsitzenden Reinhard Wandrey (rechts) zusammen mit seinem Stellvertreter Bernhard Beisheim (links) mit der Schulleiterin Frau Everling und einigen Kindern der Grundschule bei der Übergabe des Preises.

GFR fordert VIAS-Express für den gesamten Rheingau!   -   Leider ohne Erfolg!

Direktverbindung der Bahn nach Frankfurt erst ab Eltville ist für die GFR nicht akzeptabel. Der Bahn bringt es aber nur ab Eltville genug Gewinn!

 

Die Initiative „Gemeinsam für Rüdesheim“ GFR  begrüßt sehr, dass es ab dem Fahrplan 2018/2019 im Dezember einige Direktverbindungen zur Hauptverkehrszeit aus dem Rheingau nach Frankfurt ohne Halt am Wiesbadener Hauptbahnhof geben soll.
RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai: „Mit den Direktverbindungen wollen wir den Rheingau nicht nur noch enger an das Rhein-Main-Gebiet binden, sondern vor allem die stark nachgefragten Verbindungen der RheingauLinie entlasten.“

 

Leider ist mit „Rheingau“ nur die Strecke ab Eltville gemeint. Die GFR fordert daher dringend, dass diese Direktverbindungen nicht wie bisher vorgesehen erst in Eltville, sondern mindestens in Lorch starten müssen. Sehr viele Pendler mit Berufsort Frankfurt am Main nutzen mittlerweile die VIAS aus dem gesamten Rheingau.

Eine schnelle Direktverbindung vom Rheingau nach Frankfurt ohne Halt am Wiesbadener Hauptbahnhof ist deshalb begrüßenswert und würde die Nutzung des Nahverkehrs nach Frankfurt weiter unterstützen und die Straße entlasten.

Es ist daher völlig unverständlich, dass diese attraktive und schnelle Direktverbindung nur den Bahnkunden ab Eltville zugutekommen soll.

GfR-Initiative für ein schöneres Rüdesheim:
Fachhochschule Geisenheim plant Rüdesheimer Rheinufer

 

Überall findet reges Leben von Bürgern und Touristen am Rheinufer statt. Die Orte am Rhein haben ihr Ufer zu einem attraktiven Lebensraum für die Menschen entwicklt - nur in Rüdesheim nicht !
 

Hier wird die GfR aktiv! Vor längerer Zeit hat sie sich mir der Fachhochschule Geisenheim in Verbindung gesetzt. Wir haben angefragt, ob sich die FH eine Zusammenarbeit mit der Stadt Rüdesheim vorstellen könnte um eine Beplanung für das Rheinufer und den Leinpfad vorzunehmen.
 

Im Oktober 2017 begann der Prozess mit einer Analyse des Standortes, Besorgung von Kartenmaterial, Erstellen von Höhenprofilen etc. Mehrere engagierte Studentengruppen haben sich für das Projekt gemeldet.
 

Nach einem Semester durften wir an der Präsentation der Planentwürfe teilnehmen. Tolle Ideen und Visionen haben die Studenten entwickelt. Die Schwerpunkte lagen auf Romantik, Fitness, Sicherheit, Gastlichkeit und mehr. Wir waren sehr angetan von den Entwürfen.

Leider hat sich bisher nur die GfR für diese hervorragenden Ideen interessiert. Ein attraktives Gesamtkonzept für die Rheinufergestaltung in Rüdesheim ist nicht in Sicht.
 

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Frau Prof. Dr. Petrow und den Studenten.

Vetternwirtschaft bei der GfR !
Heute beim Campus-Freistil, morgen beim

Weinst(r)and und Asbach-Gelände,
übermorgen bei …. !

Bild rechts aus: Wiesbadener Kurier vom 10.06.2016

Man wirft uns von der GfR ja immer mal wieder gerne vor, dass wir z.B. beim Verkauf des Grundstücks Taunusstraße am Friedhof dies unter Wert gemacht haben und daher der Stadt Schaden zugefügt haben. Wir verweisen an diesem Beispiel gerne darauf, dass es uns darum geht, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch darauf, was mit dem Grundstück eigentlich gemacht werden soll, welches Konzept dahintersteht, welche Entwicklung möglich ist. Wir von der GfR glauben, dass nicht immer der höchste Kaufpreis den Ausschlag geben kann, da ein hoher Kaufpreis kein Garant ist für eine qualitative Entwicklung der verkauften Fläche für Rüdesheim. Auch wenn es dann nach dieser Rechnung zunächst so aussieht, als ob es Mindereinnahmen für die Stadt gibt (… was völlig richtig ist), so sind wir der Überzeugung, dass der Gewinn der Realisierung des Campus Freistils für Rüdesheim zukunftsweisend ist und auch die Stadt davon profitieren wird. Deshalb haben wir schon vor der Wahl vor 3 Jahren in unserer Wahlkampagne für dieses Projekt geworben (... weitere Infos bei www.campus-freistil.de)

Wozu aber führt der Verkauf an Höchstbietende, wenn man nicht auf das Konzept schaut?!

Am 03.12.2015 hat die Stadtverordnetenversammlung in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, das Opelhaus in der Stadtmitte an den damals Meistbietenden zu verkaufen. Hier stand der monitäre Gewinn im Vordergrund, die anderen Bieter, die zweifelsohne die besseren Konzepte hatten, von denen auch die Stadt profitiert hätte, gab es auch.

So war es nun aber nicht, ein Konzept spielte keine Rolle. Da die Sitzung nichtöffentlich war, werden wir hier auch nicht sagen, welche treibende Kraft hinter dem Verkauf stand und auch für eine Mehrheit gesorgt hat, aber jeder Rüdesheimer kann sich ja selbst ein Bild davon machen. Hier also unser „Mehrwert“:

Wir sind „unendlich froh und glücklich“, dass es, nachdem ein Matzrazendiscounter vor dem Verkauf des Opelhauses dort beherbergt war, nun endlich wieder ein Matzratzendiscounter ins renovierte Gebäude eingezogen ist. Eine weitere Bereicherung der Innenstadt.

Bei allen weiteren Entscheidungen werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht nur für Transparenz sorgen, sondern unsere Entscheidungen auch begründen. Kein leichtes Geschäft, da nicht alle Stadtpolitiker in Rüdesheim diese Sachpolitik unterstützen. Da ist es natürlich oft einfacher der GfR Vetternwirtschaft, Unfähigkeit und Eigeninteresse zu unterstellen.

Viele Entscheidungen sind schwierig, Alternativen oft nicht möglich. Wir werden Fehler machen, zu ihnen stehen und hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger von Rüdesheim trotzdem eine ehrliche und offene Sachpolitik honorieren.

Bitte nicht wundern! Wir arbeiten ständig an unserer Homepage!
Aus Zeit- und Personalmangel können wir leider bisher nicht alle Bereiche unseren Vorstellungen entsprechend mit Informationen füllen.

letzte Aktualisierung: 15.10.2019